Musik

Musikstück der Woche

Musiksendungen online hören

Cluster 29.10.14 mit Klanginel "Gamben-Gipfel"

Musikthema des Tages
Massentauglich. In den 1960er Jahren schaffte es der Musikwissenschaftler Hans Heinz Stuckenschmidt lange Sendungen über Neue Musik im Fernsehen zur besten Sendezeit zu platzieren. Er wollte damit die Bandbreite des aktuellen Musiklebens aufzeigen und ließ Komponisten ihre eigene Musik erklären. In Berlin waren diese Sendungen gerade noch einmal zu sehen. Der Musikwissenschaftler Ulrich Mosch hielt dazu Einführungsvorträge. Im Gespräch mit Sabine Fallenstein erläutert er die Besonderheiten dieser historischen TV-Sendungen.

Serie: Alt bekannter Fremder - Was ist E an der U-Musik? Heute Teil 1: Zitate
Grenzenlos. In Schubladen denkt es sich einfacher. Daher hält sich wohl auch die Trennung der Musik in E- wie Ernste Musik und U- wie Unterhaltungsmusik so hartnäckig. Dabei haben beide Musikgenres sehr viel gemeinsam: Techniken, Inspirationsquellen, Wirkungen. Studierende am LernRadio der Musikhochschule Karlsruhe haben sich auf die Suche gemacht nach Gemeinsamkeiten von E- und U-Musik und berichten in loser Folge von ihren Entdeckungen. Heute Teil 1: Julian Sebastian Bäder fahndet nach musikalischen Zitaten.

Musikmarkt: Buch-Tipp extra
Alt und immer noch modern. Das Instrument Viola da Gamba hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich: Als Vorläufer des modernen Cellos war es in der Barockzeit ein beliebtes Instrument am Hof. Mit dem Siegeszug des Cellos verschwand die Gambe, nur um inzwischen wieder ein äußerst lebendiger Bestandteil des Musiklebens zu sein. Die Gambistin Bettina Hoffmann hat nun ein Überblickswerk zur Viola da Gamba vorgelegt Bernhard Schrammek hat es gelesen.

Klanginsel Gamben-Gipfel
Zusammengestellt von Bettina Winkler | audio

Mi, 29.10.2014 | 15.05 Uhr | SWR2

Ewigkeitsverdächtig

Der bedeutendste Musiker des Jazz, Louis Armstrong, spielt Kompositionen des bedeutendsten Blues-Komponisten, W.C. Handy. Als 1954 eine LP unter diesem Vorzeichen erschien, war der Klassiker-Status so gut wie vorprogrammiert. Tatsächlich gilt "Louis Armstrong plays W.C. Handy" Kritikern bis heute als Meisterwerk und jedenfalls als Louis Armstrongs beste Platte der 1950er-Jahre. Der Trompeter nahm sie mit der zweiten Ausgabe seiner "All Stars" auf. Darin hatten bis dahin weniger bekannte Musiker die prominenten Mitglieder der berühmten ersten "All Stars" abgelöst. Trummy Young spielte nun Posaune, Barney Bigard Klarinette, Billy Kyle Klavier, Arvell Shaw Bass und Barrett Deems Schlagzeug. Sängerin Velma Middleton verstärkte das Sextett bei einigen Stücken. Armstrong selbst ist mit solistischen Glanzleistungen auf der Trompete sowie ebenfalls als Vokalist zu hören. Zwölf Stücke aus der Feder W.C. Handys erfahren von dieser Besetzung brillante Interpretationen. Interessant ist die Platte aber nicht nur in musikalischer, sondern auch in produktionstechnischer Hinsicht. Entstanden zu Beginn der LP-Ära, musste hier keine Rücksicht mehr auf das dreiminütige Single-Format genommen werden. Handys bekannteste Komposition, der "St. Louis Blues", ist in Armstrongs Version nun etwa knapp neun Minuten lang. Produzent George Avakian machte überdies Gebrauch von der Möglichkeit, verschiedene Versionen einzelner Stücke im Nachhinein neu zu montieren, und schließlich ist Armstrong per Overdub-Verfahren gelegentlich im Duett mit sich selbst zu hören. | audio

Sa, 25.10.2014 | 22.03 Uhr | SWR2

Musik

Fr, 24.10.2014 | 19.20 Uhr | SWR2

Konzerte online hören

Radio-Sinfonieorchester

Stéphane Denève

2014/15

Die Saison mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR

Planen Sie die kommende Spielzeit mit dem RSO Stuttgart. Die Saisonbroschüre und die Konzertreihen zum Herunterladen.

SWR Sinfonieorchester

François-Xavier Roth vor dem Freiburger Konzerthaus

2014/15

Die Saison mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

Die Saisonbroschüre zum Herunterladen. Dazu ein Extraheft mit allen Abo-, Kammer- und Sonderkonzerten in Freiburg.