für Klavier zu vier Händen
Sendung in SWR2:
Samstag, 2. Dezember, 22.00 Uhr
(nur Baden-Württemberg)
mit: Wolfgang Brunner, Leonore von Stauss
Mitte des 18. Jahrhunderts war das vierhändige Klavierspiel vor allem aufgrund der damals kürzeren Tasten eine Seltenheit. Die Geschwister Mozart verstanden es, auf ihren frühen Konzertreisen, bevorteilt durch ihre Kinderhände, publikumswirksam als Duo an einem Instrument aufzutreten, so dass Mozart in dieser Gattung schon als Knabe Erfahrung sammeln und sie später als Pionier kultivieren konnte.
Bei der angeblich 1765 entstandenen Sonate KV 19 d gilt die Autorschaft Mozarts aus stilistischen Gründen als zweifelhaft. Aber auch die Virtuosität des 1. Satzes sowie die geistreiche Rollenverteilung der Partner im Menuett scheinen kaum der Feder eines neunjährigen Knaben entstammen zu können.
Entstehung: angeblich London, 1765
Letzte Änderung am: 08.11.2005, 12.00 Uhr