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Theater und Opernhäuser Kulturpartner in Mainz

Staatstheater Mainz

Rabatte für den SWR2 Kulturservice werden noch verhandelt: Bitte beim Veranstalter fragen!

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Karten gibt es per Telefon oder direkt an der Theaterkasse:
Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr | Samstag: 10 bis 15 Uhr

Eintrittskarten gelten am Tag der Vorstellung als Fahrkarte im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden und im gesamten Tarifgebiet des RNN (ab 3 Stunden vor Vorstellungsbeginn bis Betriebsschluss), dem »RNN-Wabenplan.

Gutenbergplatz 7
55116 Mainz

Tel:
Karten: 06131/2851-222
Fax:
06131/2851-229
E-Mail:
kasse@staatstheater-mainz.de
Internet:
Spielplan Staatstheater Mainz (Sie verlassen SWR.de)


GELD MACHT GIER


Das Staatstheater Mainz macht mit Leidenschaft Programm

von Michael Schrimpf

(aus dem SWR2 Kulturservice Mai-Juni 2010)

Theater muss nah an der Zeit sein. Mit »Geld Macht Gier« ist die aktuelle Spielzeit des Mainzer Staatstheaters überschrieben. Und während wir uns, aufgrund tröstender Politikerworte, diesem Teufelskreis schon entronnen und allenfalls am Rande »spätrömischer Dekadenz« wähnen, findet in Mainz gerade die Uraufführung des Stückes »Die Abschaffung der Arten« statt, die Bühnenfassung des 2008 erschienenen Romans von Dietmar Dath. Nicht das Ende eines Staates oder einer Gesellschaftsordnung wird in dieser Science-Fiction-Handlung beschrieben, sondern das Ende der Menschheit. Getrieben von Forschung und technischer Entwicklung haben wir uns selbst ausgeschaltet und einer neu entstandenen Tierwelt, teils in direkter Abstammung vom Menschen, die Herrschaft über die Erde und die Planeten überlassen.

Die drei Spielstätten des Staatstheaters Mainz – Großes Haus, Kleines Haus und der TiC Werkraum – beherbergen die Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett.

Intendant Matthias Fontheim hat in der laufenden Spielzeit einen weiten Fächer aufgespannt, der von der römischen Antike bis zu den oben beschriebenen Zukunftsvisionen reicht. Im Schauspiel erlebt unter anderem eine Bühnenadaption von Schnitzlers »Traumnovelle« ihre Uraufführung, im Musiktheater feiert Richard Strauss‘ »Salome« im April Premiere. Eines ist allen gemeinsam: Die Triebfedern menschlichen Handelns – Liebe, Leidenschaft, Sehnsucht – stehen seit jeher im Mittelpunkt der darstellenden Künste und vereinen sich aufs Beste mit »Geld Macht Gier«.

Letzte Änderung am: 22.04.2010, 10.53 Uhr

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