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Wahl des neuen Leiters von Opus Dei Erzkonservative durch Rechtspopulisten wieder im Aufwind?

Kulturgespräch am 23.01.2017 mit Magnus Striet, Theologieprofessor Universität Freiburg

Opus Dei, die antimodernistische Bewegung in der Katholischen Kirche, hat seit dem letzten Papstwechsel stark an Bedeutung verloren, so Magnus Striet, Professor für Fundamentaltheologie in Freiburg im Gespräch mit SWR2. Papst Johannes Paul II. hatte den Gründer von Opus Dei Josemaria Escriva heilig gesprochen. Zudem habe er der Organisation in Lateinamerika durch Bischofsernennungen zu enormem Einfluss verholfen. Die Befreiungstheologie sei zugunsten von Opus Dei zurückgedrängt worden. Auch unter dem spanischen Diktator Franco habe die rechtskonservative Kirchenorganisation eine große Rolle gespielt. Es sei stark zu vermuten, dass sich Denkweisen von Opus Dei heute auch in rechtspopulistischen Bewegungen wie der AfD wiederfinden würden, so Magnus Striet.

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