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Preisträger
Preisträger 2008 mit dem gemeinsamen Radiostück "Übersetzungen/ Translations"
Thomas Meinecke, Thomas Meinecke, geboren 1955 in Hamburg, studierte 1977-1983 Theaterwissenschaften, Neuere deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaften in München. Magisterarbeit über Karl Philipp Moritz ("Theatromanie und Melancholie"). 1978-1986 Mitherausgeber der Zeitschrift ‚Mode & Verzweiflung‘. Seit 1980 ist er Mitglied in der Band ‚‘F.S.K.‘ 1983-1987 Kolumne "Die aktuelle Kurzgeschichte" im Feuilleton der ‚Zeit‘. Seit 1985 ist er als freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks Radio-DJ im ‚Zündfunk‘.
Als Schriftsteller zählt er seit 1986 mit zahlreichen Romanen und Erzählungen im Suhrkamp Verlag zu den wichtigen Vertretern junger deutscher Literatur. Als Musiker veröffentlichte er in diesem Jahr mit seiner Band F.S.K. ein neues Album auf Daniel Richters Buback Label. Kollaborationen mit Move D. entstanden in erster Linie für den Bayerischen Rundfunk seit 1998, daneben auch Soloprojekte, zum Beispiel auf der ersten "Clicks and Cuts" Compilation (Mille Plateaux). Darüber hinaus ist er als Radio-DJ mit einer eigenen Sendung im Bayerischen Rundfunk und in zahlreichen urbanen nächtlichen Clubs zu hören. Er lebt mit seiner Frau Michaela Melián und ihrer gemeinsamen Tochter Juno in einem oberbayerischen Dorf.
Für die "Manifesta 7 – Projected Scenarios" verfasste er den Beitrag "Aquatic Invasion". Im Herbst erscheint im Suhrkamp Verlag sein neuer Roman "Jungfrau". – Neben zahlreichen Tonträgern erschirenen folgende Buchveröffentlichungen: "Mit der Kirche ums Dorf", Erzählungen (Suhrkamp, 1986), "Holz", Erzählung (Kiepenheuer & Witsch, 1988), "The Church of John F. Kennedy", Roman (Suhrkamp, 1996), "Tomboy", Roman (Suhrkamp, 1998), "Mode & Verzweiflung", Prosa und Manifeste 1977-1996 (Suhrkamp, 1998), "Hellblau", Roman (Suhrkamp, 2001), "Musik", Roman (Suhrkamp, 2004), "Plattenspieler", Protokolle, gemeinsam mit Frank Witzel und Klaus Walter (Edition Nautilus, 2005), "Feldforschung", Erzählungen (Suhrkamp und Museum Ludwig, 2006), "Meinecke hört", Kolumnen, (Sukultur, 2007), "Lob der Kybernetik", Songtexte 1980 – 2007 (Suhrkamp, 2007), "Jungfrau", Roman (Suhrkamp, 2008).
Frühere Auszeichnungen waren ein Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin (1987), der Förderpreis zum Heimito von Doderer Preis (1997), der Rheingau Literaturpreis (1997) und das Förderstipendium des Deutschen Literaturfonds (1997), der Literaturpreis Kranich mit dem Stein des Deutschen Literaturfonds (1998), eine Einladung als Poet in Residence an die Universität/GH Essen, (1998/99), der Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf (2003), der Tukan-Preis der Landeshauptstadt München (2004), die Dozentur Manuskriptum an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2004/2005) und ein Stipendium der Niedersächsischen Literaturbüros, (2005).
David Moufang (alias Move D), geboren 1966 in Heidelberg, hatte neben dem humanistischen Gymnasium 1977-1883 klassischen Schlagzeugunterricht an der Musikschule Heidelberg/ Mannheim und in den achtziger Jahren privaten Jazzgitarren- und Klavierunterricht.
Nach dem Abitur 1986 durchlief er sein Toningenieur-Studium an der SAE Frankfurt bis zum Abschluss mit Diplom 1990. Danach übernahm er Auftragsarbeiten zur Industriefilmvertonung (Musik), sowie kleinere Fernsehproduktionen. Von Mitte der achtziger Jahre bis 1992 war er Gitarrist in diversen lokalen Bands. 1983 erste Plattenveröffentlichung. Seit 1992 eigenes Plattenlabel 'Source Records' zusammen mit Partner Jonas Grossmann; seit 1996 zweites eigenes label 'KM20' (ebenfalls mit Jonas Grossmann). Seit 1994 zahlreiche Auftritte in Clubs und als DJ bzw electronic live act auf Festivals, u.a. bei ‚Intermedium 1‘ 1999 in Berlin, ‚Intermedium 2‘ 2002 in Karlsruhe, ‚Donaueschinger Musiktage‘ 2002 und ‚Hörkunsttage Erlangen‘ 2003.
Seit 1996 mehrere Veranstaltungen mit dem Goethe Institut (London, München und Budapest). Seit 1998 Auftragsarbeiten für den Bayerischen Rundfunk: Gemeinschaftsarbeiten mit Thomas Meinecke (alle erschienen auf CD bei Intermedium Records): "Tomboy" (1998), "Freud's Baby" (2000), "Konvent" (2002), "Flugbegleiter" (2004), "Translations – Übersetzungen" (2007); Solo-Arbeiten: "Tonspuren 1-10" (2003/2004; erschienen auf CD bei BineMusic).
2002-2007 hatte David Moufang eine Gastdozentur an der Bauhaus Universität in Weimar/ Lehrstuhl für experimentelles Radio, Fachbereich: Musik im experimentiellen Radio
Letzte Änderung am: 17.11.2005, 17.14 Uhr
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