oder Frauen morden anders
Der vierte ARD Radio Tatort des SWR entsteht. Im Studio gibt das Ermittler-Duo Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi alles: das Schwäbische und Alemannische soll locker fließen. Regiesseur Robert Schoen hört ganz genau hin.

Nicht nur im Radio Tatort sind Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi ein eingespieltes Team. Auch bei der Produktion des neusten Krimis merkt man, dass sich die beiden wunderbar ergänzen.
"Wir haben den gleichen Humor", bestätigen die Schauspieler der Hauptdarsteller im SWR Radio Tatort. Im Baden-Badener Hörspielstudio haben sie den vierten SWR Radio Tatort aufgenommen: Schlössers Geheimnis oder Frauen morden anders.
"Wir können uns immer besser die Bälle zuwerfen", erklärt Ueli Jäggi. Und gerade davon lebt das Hörspiel. Die Vertrautheit der beiden Schauspieler mit ihren Charakteren ist bei der Hörspiel-Reihe des Kult-Krimis von besonderer Bedeutung. Denn die einzelnen Krimi-Folgen des SWR werden von wechselnden Autoren und Regisseuren geschrieben und produziert. Das bedeutet, dass neben Dramaturgin Uta-Maria Heim gerade die beiden Hauptdarsteller gefragt sind, die Eigenheiten ihrer Ermittler-Charaktere in den verschiedenen Folgen zu bewahren und auszubauen.
Die Arbeit im Hörspielstudio unterscheidet sich von der Arbeit am TV-Set oder im Theater. Ueli Jäggi erklärt: "Ich bin als Hörspiel-Schauspieler sehr nah am Mikrofon dran: die Sprache ist also sehr präsent. Das bedeutet, ich muss sehr genau sein, wenn ich ein bisschen übertreibe, merkt der Zuhörer das." Und Karoline Eichhorn fügt hinzu: "Nicht jeder Theaterschauspieler kann auch automatisch Hörspiele spielen. Im Hörspiel muss ich alles in die Stimme rüberretten, was man nicht sieht."
Karoline Eichhorn mag an der Rolle der Nina Brändle vor allem, dass sie so richtig schwäbisch schwätzen kann. Das ist gleichzeitig auch eine Herausforderung: Das Schwäbische soll vollkommen flüssig klingen. Da muss die eine oder andere Redewendung mehrfach aufgezeichnet werden, bis sie glaubwürdig rüber kommt. "Ich spreche privat auch kein Schwäbisch", erklärt Karoline Eichhorn.
Regisseur Robert Schoen reizt das Spiel mit dem Unerwarteten. "Die beiden Schauspieler machen ständig Angebote, wie eine Szene gespielt werden kann. Ich lass mich überraschen und ich muss mich dann oft sehr schnell entscheiden", sagt Robert Schoen. Die ausgewählte Fassung wird vom Cutter Marcus Krol direkt geschnitten. Insgesamt werden für den 50-minütigen Radio Tatort rund vier Stunden Material aufgezeichnet. Nach drei Tagen sind die Aufnahmen mit Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi im Kasten.
Darauf folgt die Vertonung und Mischung. Die Musik zu "Schlössers Geheimnis" wurde von Peter Kaizar komponiert. Aus Österreich ist er mit fertigen Musiken im Gepäck nach Baden-Baden gereist. Die Aufnahmen stammen von einer Session, die er drei Wochen zuvor mit anderen Musikern aufgenommen hat. Alle Blasinstrumente wie Saxofon, Tuba und Flöte werden von Georg Graf gespielt. Dann gibt es noch einen Geiger und einen Schagzeuger. Keybord, Gitarre, Klavier und Sampling macht Peter Kaizar selbst.
Von seinen Laptop überspielt Peter Kaizar die fertigen Mischungen in den Hörspiel-Computer von Cutter Marcus Krol: Galerie-Atompsphäre für die Vernissage von Schlössers Ausstellung oder spannende Tatort-Stimmung. Ist alles im Schnittprogramm geladen, kann die Feinarbeit beginnen. Szene für Szene wird gehört und die Übergänge sekundengenau abgestimmt, mal wird das Saxofon etwas lauter gezogen, mal das dröhnende Brummen der Tuba solo eingesetzt. Steht ein Abschnitt fest, mischt Dietmar Rözel die Lautstärken der einzelnen Bestandteile zur endgültigen Fassung.
Zum ersten Mal zu hören gibt es den neuen Radio Tatort im Rahmen des internationalen Krimifestivals "Criminale": Vom 6. bis 10. Mai 2009 wird der Bodensee zum internationalen Tatort. Mehr als 250 Krimiautorinnen und -autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich zur ersten länderübergreifenden "Criminale". Am Freitag, den 8. Mai um 18.30 Uhr präsentiert dann Autor Felix Huby in Singen den SWR Radio Tatort "Schlössers Geheimnis oder Frauen morden anders".
Autorin: Kathrin Giese
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr
Diesen Mord müssen Finkbeiner und Brändle aufklären
Hajo Schlösser ist ein gefeierter Fotograf. Sein Publikum zahlt für seine großflächigen Werke hohe Summen. Aber jetzt ist er tot. Flora Hassenkamp, Besitzerin einer angesehenen Galerie in Konstanz, findet den Künstler inmitten seiner Werke im Magazin der Galerie. Offenbar war er "gerade am Koksen", als er von seinem Mörder gestört wurde.
Die Konstanzer Kripo findet im Atelier des Malers größere Mengen Rauschgift – weit mehr, als für den Eigenbedarf nötig. Die Spur führt über die Schweiz bis nach Sizilien. Ist die Mafia im Spiel? Das LKA wird eingeschaltet. Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner und Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle ermitteln in Eiseskälte am Bodensee. Bald stellt sich heraus, dass Schlösser Feindinnen hatte. Fast jede Frau in seinem Umfeld besaß ein Motiv, ihn um die Ecke zu bringen.
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr
Finkbeiner & Brändle

Finkbeiner leitet die Abteilung 8 des Landeskriminalamts Baden-Württemberg in Stuttgart Bad-Cannstatt: – OFA, Operative Fallanalyse. Diese Abteilung gibt es seit genau zwei Wochen. Sie wird erst aufgebaut – nachdem Finkbeiner sich von der Schutzpolizei zur Mordkommission und von dort zum Kriminaltechnischen Institut des LKA hochgearbeitet hat.
Finkbeiner ermittelt mit einer speziellen Technik, die viele als Profiling bezeichnen – doch das klingt ihm zu amerikanisch. Zum ersten Mal in seiner Karriere befindet er sich in einer leitenden Funktion, doch sein Team in Stuttgart umfasst bislang erst zwei Mitarbeiter: Er und seine Assistentin Nina Brändle betreuen allein eine Abteilung, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Fall immer komplexer wird und keiner mehr weiter weiß.
"Der Tatort trägt die Handschrift des Täters."
Dass er allein vor sich hinschafft, ist ihm recht, obwohl er dauernd so tun muss, als würde er händeringend um Verstärkung bitten. Denn Finkbeiner ist ein Schwarzwälder Tüftler und hat absolut keinen Teamgeist. Er hirnt gern über die Abweichungen von Fall zu Fall. Das ist fast so ein Tick von ihm. Außerdem ist er ein kluger Taktiker. Zudem liebt er unkonventionelle Arbeitsweisen, die ihn viel an die frische Luft führen. Denn "der Tatort trägt die Handschrift des Täters".
"Ich kann nicht wie ein Serienmörder denken. Ich kann nur seine Schuhe benutzen."
Wenn Finkbeiner gefragt wird, ob er sich in einen Mörder hineinversetzen kann, zitiert er einen berühmten Kollegen: "Ich kann nicht wie ein Serienmörder denken. Ich kann nur seine Schuhe benutzen."
Er spricht nie darüber, aber er weiß, bei ihm ist es anders. Ganz anders. Er kann das. Damit die Verstärkung immer wieder vertagt wird, muss er Erfolge vorweisen. Und dafür hat er sich die ideale Assistentin ausgesucht: Nina Brändle, eine selbstbewusste Schwäbin.
Nina Brändle (42, Single) bringt alle Voraussetzungen mit, die sie als ideale Hilfskraft eines maulfaulen Eigenbrötlers haben muss. Wie Finkbeiner besitzt sie eine unbestechliche Intuition. Darüber hinaus ist sie klug und schön und verfügt (ganz im Gegensatz zu Finkbeiner) über geradezu sensationelle kommunikative Fähigkeiten, was Wortschatz, Rhetorik, Redefluss und Rededauer angeht.
Außerdem – und das ist der eigentliche Grund, warum sie diesen Arbeitsplatz bekommen hat – ist Nina Brändle nach einem Motorradunfall nur eingeschränkt dienstfähig. Finkbeiner nimmt an, sie sei traumatisiert und unbeweglich. Er rechnet sich daher aus, dass sie ziemlich schnell müde wird und häufiger krank. Er hofft, dass er oft allein ist im Geschäft. Und dass er sie niemals mitnehmen muss, wenn er am Tatort ermittelt oder essen geht, sondern dass sie lieber im Büro bleibt.
Da schneidet er sich natürlich gewaltig und das führt auch prompt zum ersten Krach: Nina fährt einen behindertengerecht ausgestatteten Daimler und scheut sich keineswegs, einen Zahn zuzulegen, wenn’s mal pressiert.
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr
Interview mit dem Krimi-Autor Felix Huby

Krimi-Autor Felix Huby
Herr Huby, hat Ihnen der Radio Tatort denn Spaß gemacht?
Und wie! Ich habe es richtig genossen, wieder einmal die Form des Hörspiels auszuprobieren. Es ist halt doch was ganz anderes als Fernsehspiel, Roman oder Kurzgeschichte. Man kann nicht in Filmbildern erzählen und muss auf epische Formen weitgehend verzichten. Nur mit Dialogen und Geräuschen zu arbeiten, ist eine wunderbare Herausforderung.
Um was geht es denn ungefähr?
Um einen Maler, der, schwäbisch-bayerisch gesagt, ein "Weiberer" und zudem noch in kriminelle Machenschaften verwickelt ist – ein Kotzbrocken, dem nach seiner Ermordung niemand eine Träne nachweint. Eigentlich haben einige Frauen Grund genug, ihn zu meucheln. Und vielleicht war es ja auch eine von ihnen. Obwohl die Mordart eher männlich ist.
Wieso? Morden Frauen anders?
Zumindest sagt das die Statistik, was freilich nicht viel heißen muss. Nur ein Teil der begangenen Morde werden ja überhaupt als solche entdeckt. Und da Frauen raffinierter vorgehen als Männer, könnte bei ihnen auch die Dunkelziffer höher sein.
Ist irgendetwas in dem Hörspiel persönlich erlebt?
Na ja, Vernissagen habe ich schon mal über mich ergehen lassen müssen. Und natürlich kenne ich die Spielorte am Bodensee. Der Fall selbst ist von A bis Z ausgedacht.
Aber es ist doch so, dass es einen realistischen Hintergrund geben könnte?
Ja. In so eine Arbeit fließt ja vieles ein, was man erlebt, gesehen oder gelesen hat. Ich glaube, dass "Schlössers Geheimnis" durchaus in der Wirklichkeit so abgelaufen sein könnte.
Die Geschichte spielt ja auch in die Schweiz hinüber. Wie kommen denn die Schweizer bei Ihnen weg?
Auch nicht schlechter als die Deutschen. Schließlich stammen meine Vorfahren aus der Schweiz.
Warum haben Sie den Kommissar Bienzle nicht mitgebracht in den Radio Tatort?
Es gab ja schon ein Ermittlerpaar, das wunderbar funktioniert.
Wie kamen Sie denn mit Finkbeiner und Brändle klar?
Es ist immer schwierig, sich auf Personen einzustellen, die man nicht selbst geschaffen hat. Ich habe das schon festgestellt, als ich bei der Fernsehserie "Großstadtrevier" eingestiegen bin, nachdem längst alle Figuren in nahezu hundert Folgen etabliert waren. Aber als ich mich in die Radio Tatorte mit Finkbeiner und Brändle reingehört hatte, ging es doch erstaunlich leicht.
Aber Bienzle wird es doch sicher weiter geben, auch wenn jetzt keine TV-Tatorte mehr mit ihm produziert werden?
Im Augenblick arbeite ich an einem neuen Roman "Bienzle und das lebenslange Kind", der im Dezember erscheinen soll. Ob es danach weiter geht, habe ich noch nicht entschieden.
Was schreiben Sie denn grade?
Zusammen mit meinem Freund Hartwin Gromes das Stück fürs Sommertheater des Theaters Lindenhof und der Schwäbisch Haller Freilichtspiele: "Volpone oder der schlaue Fuchs – Ein Lustspiel frei und schwäbisch nach Ben Jonson". Jonson war ein Zeitgenosse Shakespeares.
Und fürs Fernsehen schreiben Sie gar nicht mehr?
Doch. Das Manuskript für eine Kino-Fernseh-Coproduktion ist fast fertig. Die Hauptrollen sollen Marianne Sägebrecht und Horst Krause ("Schultze Gets the Blues") spielen. Zudem schreibe ich an einem Zweiteiler für die ARD. Möglicherweise geht es auch mit der Verfilmung meiner Peter-Heiland-Romane weiter.
Und gibt es auch Pläne fürs Radio?
Das hängt von den Sendern ab. Ich habe ja immer wieder mit der Kulturredaktion des SWR im Tübinger Studio Mundarthörspiele erarbeitet. Aber nachdem der dortige Redakteur in Pension gegangen ist, weiß ich nicht, ob es eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geben wird.
Als junger Mensch sind Sie doch wohl mit dem Radio aufgewachsen ...
O ja! Und gerade das Hörspiel war damals ungeheuer wichtig. Unsere Familie versammelte sich regelmäßig um den Radiokasten mit magischem Auge, wenn es ein Hörspiel gab. Unvergesslich die Serie "Familie Staudenmaier" mit Albert Hofele. Und natürlich sind auch die Stücke von Günter Eich und anderen namhaften Autoren noch in meiner Erinnerung.
Was bedeutet Ihnen das Hörspiel heute?
Mir geht es wie so vielen. Ich höre sie meistens im Auto, kaufe mir auch Hörbücher, wenn ich längere Strecken fahren muss. Nur gelegentlich schalte ich das Radio ein, um ein Hörspiel zu hören, das muss ich zugeben. Faszinierend finde ich freilich die öffentlichen Aufführungen von Hörstücken, beispielsweise in Berlin im Planetarium unterm Sternenhimmel. Diese Veranstaltungen sind immer ausverkauft. Vielleicht erleben wir ja überhaupt eine Renaissance dieser Kunstform.
Das Gespräch führte die Dramaturgin und Krimi-Autorin Uta-Maria Heim
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr
Wer steckt hinter Schlössers Geheimnis?

1938 als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen geboren. Lebte in Stuttgart und ging 1991 als freier Autor nach Berlin. Huby war Zeitungsredakteur und Spiegel-Korrespondent, bevor er in den siebziger Jahren anfing, Krimis zu schreiben. Seit drei Jahrzehnten gehört Huby zu den meistbeschäftigten Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens.
1981 entstand sein erster Fernsehfilm "Grenzgänger" – einer von zwei Pilotfilmen der Schimanski-Reihe. Bisher hat Felix Huby 32 "Fernseh-Tatorte" geschrieben, dazu viele Spielfilme und erfolgreiche TV-Serien wie "O Gott, Herr Pfarrer", "Der Hafendetektiv", "Abenteuer Airport", "König von Bärenbach" oder "Ein Bayer auf Rügen". Außerdem ist er Autor mehrer Hörspiele. Eine seiner bekanntesten Figuren ist der inzwischen pensionierte Stuttgarter "Tatort"-Kommissar Ernst Bienzle. Im Augenblick arbeitet er an einem neuen Roman "Bienzle und das lebenslange Kind", der im Dezember erscheinen soll.
geb. 1963 in Schramberg/Schwarzwald, absolvierte ein geisteswissenschaftliches Studium und arbeitete über zwanzig Jahre lang als freie Schriftstellerin und Journalistin, ehe sie 2006 als Dramaturgin zum SWR in Baden-Baden kam. Sie ist dort für das Krimi- und das Kinderhörspiel zuständig. Neben Hörspielen und Features schrieb sie zahlreiche Kriminalromane. 1992 und 1994 bekam sie den Deutschen Krimi-Preis und 2000 den Friedrich-Glauser-Preis.
1966 in Berlin geboren, aufgewachsen in Karlsruhe, studierte Robert Schoen Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. Ausgedehnte Reisen, v. a. nach Südamerika, wo er u. a. mit dem Goethe-Institut Seminare zum Thema Hörspiel veranstaltete. 1999 bis 2001 Ausbildung zum Hörfunkregisseur beim SWR. Seither Bearbeitung und Inszenierung zahlreicher Features und Hörspiele.
Peter Kaizar, der Komponist
Jahrgang 1952, geboren in Wien, Österreich. Kaizar ist Komponist, Musiker, Autor, Regisseur und Produzent. Seit 1980 ist er für alle deutschsprachigen Rundfunkanstalten tätig, insbesondere im Bereich Hörspiel und Radiokunst. Darüberhinaus Kompositionen für nationale und internationale Theater-, Film-, Fernsehproduktionen.
geboren in Olten, studierte Ueli Jäggi Germanistik, Romanistik und Geschichte. Ab 1979 Besuch der Schauspiel Akademie in Zürich. Anschließend Engagements am Theater der Jugend in München und am Schauspielhaus Nürnberg. Zahlreiche Fernseh- und Filmrollen, zuletzt u.a. in "Donna Leon – Commissario Brunetti". 2000 bis 2004 festes Mitglied des Schauspielhauses Zürich, wo er u.a. in Christoph Marthalers "Was ihr wollt", "Die schöne Müllerin", "Groundings", "Dantons Tod", sowie in Frank Castorfs Inszenierung von Döblins "Berlin Alexanderplatz" spielte. Ueli Jäggi wurde 2001 von "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gewählt und erhielt im März 2004 und den Deutschen Hörbuchpreis für seine Lesung von Melvilles "Bartleby, der Schreiber".
wurde 1965 in Stuttgart geboren. Nach der Schulzeit und dem Schauspielstudium an der Essener Folkwang-Hochschule debütierte sie 1989 als Anja in Tschechows "Kirschgarten" an der Berliner Schaubühne unter Peter Stein und bekam ein Engagement. Sie spielte in zahlreichen Fernsehfilmen, zum Beispiel in dem Thriller "Der Sandmann" an der Seite von Götz George. Mit der Rolle in "Gegen Ende der Nacht" (1997) verdiente sie sich den Adolf-Grimme-Preis und einen Goldenen Löwen. Auch im Kino war sie zu sehen in "Der Felsen" (Regie Dominik Graf). Darüber hinaus spielte sie weiterhin Theater, zum Beispiel am Thalia Theater Hamburg (2000 und 2003) und am Burgtheater Wien (2001-2003). Karoline Eichhorn war bereits in mehreren Hörspielproduktionen des SWR zu hören: 2004 hatte sie eine Rolle in Urs Widmers Hörspiel "Top Dogs", 2005 spielte sie in "Nr 89 unbekannt", und zuletzt (2006) in dem Kriminalstück "Blut im Schuh" von Florian Bartsch.
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr
Das Schlösser-Team
Hier sehen Sie, wer die Radio Tatort-Rollen spricht:
Nina Brändle: Karoline Eichhorn
Xaver Finkbeiner: Ueli Jäggi
Flora Hassenkamp: Sibylle Nicolai
Hajo Schlösser: Martin Engler
Sabine Schlösser: Birgit Bücker
Schneider: Christian Rothholz
Urs Bürgi: Martin Hug
Beate Bürgi: Eva Scheurer
Ulanowa: Maria Thorgevsky
Irina Pawlowna: Kathrin Angerer
Pjotr Pawlow: Ilja Pletner
Stüblin: Urs Bosshardt
Und das sind die Macher von Schlössers Geheimnis:
Autor: Felix Huby
Dramaturgie: Uta-Maria Heim
Regie: Robert Schoen
Regieassistenz: Benno Schurr
Musik: Peter Kaizar
Ton: Dietmar Rözel
Schnitt: Marcus Krol
Letzte Änderung am: 17.03.2009, 11.23 Uhr