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Karl-Sczuka-Preis 2001 Preisträgerin: Friederike Mayröcker

Karl-Sczuka-Preis 2001 Friederike Mayröcker

Den Karl-Sczuka-Preis 2001 für Hörspiel als Radiokunst erhielt Friederike Mayröcker für die Produktion "Das Couvert der Vögel". Das poetische Hörstück ist von Bildern des Malers Henri Matisse inspiriert.
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Karl-Sczuka-Preis 2001 Blagomir Alexiev

Den Karl-Sczuka-Förderpreis erhielt der bulgarische Komponist Blagomir Alexiev für die Produktion "In the End of the Road", einer Trilogie von Klangkompositionen, die Alexiev in seinem "ARS Digital Studio" entwickelt hat.
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Preisverleihung bei den Donaueschinger Musiktagen 2001

Friederike Mayröcker und Hörspiel-Regisseur Klaus Schöning nach der Preisverleihung in Donaueschingen

Friederike Mayröcker und Hörspiel-Regisseur Klaus Schöning

Am 21. Oktober 2001 hat der Juryvorsitzende Klaus Ramm während der Donaueschinger Musiktage die Laudatio auf die diesjährige Karl-Sczuka-Preisträgerin Friederike Mayröcker gehalten.

Aus der Laudatio:
"Friederike Mayröcker hat seit den frühen fünfziger Jahren ihr Schreiben in eine Tradition gestellt, welche Literatur nicht mehr als zusammenhängende Schilderung von Figuren oder Geschehnissen begreift, nicht als Gleitmittel für Inhalte oder Botschaften, nicht als poetisch verbrämte Darstellung menschlicher Probleme oder Werte, sondern als einen immer neuen Anlauf, die sprachliche Prägung unserer Weltwahrnehmung, unseres Bewußtseins und unserer Existenz jenseits der liebgewordenen Konventionen ästhetisch zu erkunden."



Einreichungsrekord beim Sczuka-Wettbewerb 2001

Auf die öffentliche Ausschreibung hin erreichten den SWR bis zum Einreichungsschluss 90 Produktionen von 125 Bewerbern aus 26 Ländern: Argentinien, Australien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Chile, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Israel, Italien, Korea, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rußland, Serbien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und den USA.

Die Zahl der Einreichungen, unter denen 27 freie Autorenproduktionen sind, erreicht damit eine neue Rekordmarke. Sie bestätigt das wachsende internationale Interesse am Wettbewerb um den Karl Sczuka Preis, das sich bereits in den vergangenen Jahren zeigte. Etwa ein Drittel der Werke kommen von ausländischen Produzenten. Hörspielabteilungen und andere Ressorts der ARD-Rundfunkanstalten und des Deutschlandradios produzierten 45 und damit die Hälfte der eingereichten Werke, von denen manche als Auftragswerke ebenfalls im Ausland realisiert wurden.

Letzte Änderung am: 28.03.2003, 00.00 Uhr

Sprachauswahl Deutsch Sprachauswahl Englisch Sprachauswahl Französisch Auswahl der Landessprache - Deutsch, Englisch, Französisch

Akustische Spielformen, Buchcover Dokumentation Akustische Spielformen

Von der Hörspielmusik zur Radiokunst - Der Karl-Sczuka-Preis 1955 - 2005. Dokumention der Preisträger bis 2005 und der Entwicklung des Preises. [mehr zu: Akustische Spielformen]