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SpeyerDreifaltigkeitskirche

Ein spätbarockes Gesamtkunstwerk

Um die Jahrhundertwende fand man sie »unschön im Zopfstil erbaut«; heute gilt sie als spätbarockes Gesamtkunstwerk von überregionaler Bedeutung. Als einzige Kirche dieses Bautyps im Rhein-Main-Neckar-Gebiet ist die Dreifaltigkeitskirche bis heute erhalten geblieben. In den Jahren 1701 bis 1717 wurde sie nach den Plänen des kurpfälzischen Hofbaumeisters Johann Peter Graber als lutherische Kirche errichtet. Der geräumige Saal besitzt einen Chorabschluss aus fünf Seiten eines Zehnecks; die Wände sind aufgrund der Emporen ungegliedert.

Die gesamte Innenausstattung stammt aus der Entstehungszeit. Hervorzuheben sind die Holzschnitzereien an Altar und Kanzel von Christian Dathan. Das Altarbild stammt von 1705 und zeigt das letzte Mahl Jesu und der Jünger. Auf dem von Johann Christian Gutbier bemalten Holzgewölbe sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt.

Letzte Änderung am: 27.09.2011, 12.02 Uhr

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