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Die Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor

Sommerstimmung: Das Schwetzinger Schloss mit Gartenparterre.
Die Anfänge des Schwetzinger Schlosses liegen in einem kleinen ritterlichen Wasserschloss aus dem 14. Jahrhundert und reichen durch eine wechselvolle Geschichte bis zur höchsten Blüte höfischen Glanzes unter der Regentschaft des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor (1724 bis 1799). Dessen ehemalige Sommerresidenz liegt inmitten eines europaweit einzigartigen Schlossgartens: Unter dem Architekten Nicolas de Pigage entstand nach dem Vorbild von Versailles die französisch geprägte Parkanlage, später unter dem Gartenarchitekten Friedrich Ludwig Sckell der englische Landschaftsgarten. Vielfältige Architekturelemente schmücken und gliedern den Schlosspark.
Die bekanntesten sind das luxuriöse Badhaus des Kurfürsten, der Apollo-Tempel und die detailgetreue Moschee. Die Schwetzinger Parkanlage lädt auch heute noch zu einem eindrucksvollen Spaziergang durch die Kulturepochen des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Dank des hervorragenden Gesamtzustandes des Schlosses und der wunderschönen Gärten wurde das Schloss in die Vorschlagsliste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen.
Das Rokokotheater und die Festsäle des Schlosses bieten den Schwetzinger SWR Festspielen ein einmaliges Ambiente.
Letzte Änderung am: 27.09.2011, 11.07 Uhr