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Notes on Light Komponistinnenporträt Kaija Saariaho

Veranstaltung

Datum:
Freitag, 20. Mai 2016
Beginn:
19 Uhr

Konzertbeginn 19 Uhr

Einführung durch die Komponistin

Ort:
Jagd-, und Kammermusiksaal
Ort:

Schloss Schwetzingen

Schloss Mittelbau
68723 Schwetzingen
Programm:

An einem langen Konzertabend zeigen die Schwetzinger SWR Festspiele in drei Teilen das Porträt der Komponistin Kaija Saariaho

Kaija Saariaho

Kaija Saariaho

Programm

concert 1: Light and Matter

Sarah Saviet Violine
Anssi Karttunen Violoncello
Nicolas Hodges Klavier
Florent Jodelet Perkussion

Kaija Saariaho
Light and Matter, Klaviertrio (2014)
Aure für Violine und Violoncello (2015)
Serenatas für Violoncello, Klavier und Perkussion (2008)

concert 2: Sombre

Camilla Hoitenga Flöte
Florent Jodelet Perkussion
Héloïse Dautry Harfe
Sarah Saviet Violine
Anssi Karttunen Violoncello
Charlotte Testu Kontrabass
Robert Koller Bariton

Kaija Saariaho
Terrestre für Flöte, Perkussion, Harfe, Violine und Violoncello (2002)
Tocar, in der Fassung für Flöte und Harfe (2010)
Sombre für Bariton, Flöte, Harfe, Perkussion und Kontrabass (2015)

concert 3: Echo!

Schola Heidelberg
Walter Nußbaum Leitung
Jean-Baptiste Barrière Elektronik
Claudia Barainsky Sopran
Sarah Saviet Violine

Kaija Saariaho
Tag des Jahrs für Chor und Elektronik (2001)
Changing Light für Sopran und Violine (2002)
Écho! Für Vokalensemble und Elektronik (2007)
Lonh für Sopran und Elektronik (1996)

Mit dem Blick nach Norden rückt 2016 eine außergewöhnliche Frau in den Fokus: die finnische Komponistin Kaija Saariaho. 1952 in Helsinki geboren zählt sie heute neben Sofia Gubaidulina zu den prominenten weiblichen Größen der Neuen Musikszene. In Finnland bei Paavo Heininen, in Freiburg bei Brain Ferneyhough und Klaus Huber ausgebildet, setzte Saariaho ihre Studien bald am Pariser IRCAM fort. Nun lebt Saariaho schon seit über 30 Jahren in ihrem Pariser "Wahl-Exil" und blickt auf ein Gesamtwerk zurück, das in musikalischen und persönlichen Belangen trotz aller Veränderungen und Umformungen stets Authentizität zeigt und nie versucht, elitär zu sein. Es ist ein Kompositionsstil der seinesgleichen sucht – "... ich komponiere, also bin ich..." ist Credo und Ausdruck zugleich. Stets spürt man die enge Verbundenheit ihres Seelenlebens zur Musik, besonders dann, wenn es um "ihre" Themen wie "Orient und Okzident ", "Heimat und Exil" oder "Traum und Wirklichkeit" geht. "Ihre Musik ist ihr Leben und ihr Leben ist ihre Musik, das eine das andere schaffend, beides verbunden durch ein sozusagen organisches Band", so die Musikautorin Anna Grange über Saariaho. Alles formt sich an einer präzisen Idee, einer sogenannten "Harmonie-Klangfarbe" und wird zur musikalischen Grundfarbe, die jede Komposition bestimmt.

An einem langen Konzertabend zeigen die Schwetzinger SWR Festspiele in drei Teilen das Porträt dieser Ausnahmekomponistin. Kaija Saariaho führt selbst durch den Abend und erläutert ihre Werke.