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Donnerstag, 31. Mai 2012
KLAVIERISSIMO
Grigory Sokolov Klavier
J.-Ph. Rameau
Suite in re
W.A. Mozart
Sonate in a-Moll KV 310 (330d)
J. Brahms
Variationen über ein Thema von Händel op. 24
Drei Intermezzi op. 117
Ob im Münchner Herkules-Saal oder im Großen Musikvereinssaal in Wien, ob in der New Yorker Carnegie Hall, im Salzburger Festspielhaus oder im Teatro Olimpico in Rom, die Konzerte von Grigory Sokolov werden stets mit triumphalem Erfolg gefeiert. So betont z.B. die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«: »Das Faszinierende an seinem Spiel ist die unvergleichliche Verbindung von urwüchsiger Kraft, zartester Empfindung, einem untrüglichen Sinn für klavieristische Valeurs und einer oft überwältigenden Klangmagie.«
Bereits als Fünfjähriger begann der 1950 im damaligen Leningrad geborene Sokolov mit dem Klavierstudium, mit zwölf Jahren gab er seinen ersten Klavierabend. Drei Jahre später erhielt er den ersten Preis beim Nationalen Russischen Musikwettbewerb und kurz darauf beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb die Goldmedaille, verbunden wiederum mit dem ersten Preis. Auffallend sind bereits damals die absolute technische Kontrolle seines Spiels, die Tiefe seiner musikalischen Ideen und die Originalität seiner Interpretation – Charakteristika, mit denen er eine grandiose internationale Karriere startete. In den 40 Jahren seiner Konzerttätigkeit hat er sie ständig vertieft und erweitert. Mit über 200 großen Dirigenten und den namhaftesten Orchestern arbeitete er zusammen; dabei war sein Repertoire von Anfang an breit gefächert. Neben den großen Klassikern umfasst es Kompositionen des weniger bekannten Cembalo-Repertoires, aber auch Werke aus dem 20. Jahrhundert.
Kammermusiksaal: 19.00 bis 19.30 Uhr Werkeinführung
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 16.41 Uhr