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Dienstag, 29. Mai 2012
PANAMERICANA
Bolero Berlin
Astor Piazzolla (1921 – 1992)
Aus »Cuatro estaciones porteñas«:
»Invierno porteño«
»Verano porteño«
Aus »Libertango«:
»Libertango«
Aus der Tango-Operita »Maria de Buenos Aires«:
»Fuga y Misterio«
Aus »Libertango«:
»Violentango«
Aus »La serie del Angel«:
»La Muerte del Angel«
»Milonga del Angel«
Aus Sechs Tango-Etüden für Flöte solo:
Etüde Nr. 4, Lento – Meditativo, bearbeitet für Viola solo von Martin Stegner
Carlos Gardel (1890 – 1935)
»El dia que me quieras«, Tango
Django Reinhardt (1910 – 1953)
»Troublant Boléro«
Consuelo Velasquéz (1916 – 2005)
»Besame mucho«
Julián Plaza (1928 – 2003)
»Nocturna«, Milonga
Georges Bizet (1838 – 1875)
Auszüge aus der Oper »Carmen«
Bolero – das klingt nach Kastagnetten, und manch einer mag auch an Tänzer mit eine Rose zwischen den Zähnen denken, obwohl das eher Tango- als Bolero-typisch ist. Bolero Berlin steht freilich für etwas anderes: einen kubanisch-mexikanischen Musikstil, der mit dem spanischen Tanz gleichen Namens nicht viel gemein hat. Enger ist die Verwandtschaft mit dem Tango Argentino, den es in allen Varianten gibt: gesungen, getanzt, rein konzertant und als Tango Nuevo vermischt mit Elementen des Jazz und der so genannten E-Musik.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass das Ensemble in der deutschen Tango-Hochburg Berlin entstand, gegründet allerdings von klassisch geprägten Musikern, denn vier von ihnen sind im Hauptberuf Mitglieder der Berliner Philharmoniker: Bratschist Martin Stegner, Klarinettist und Saxophonist Manfred Preis, Kontrabassist Esko Laine und Raphael Haeger am Klavier, der bei den Philharmonikern eigentlich Schlagzeug spielt, diesen Platz bei Bolero Berlin aber dem Argentinier Daniel »Topo« Gioia überlässt. Komplettiert wird das sechsköpfige Ensemble durch Helmut Nieberle, dessen Spezialität die siebensaitige Jazzgitarre ist.
Kammermusiksaal: 19.00 bis 19.30 Uhr Werkeinführung
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 16.38 Uhr