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Sonntag, 13. Mai 2012
CELLO-GIPFEL
Mischa Maisky Violoncello
Lily Maisky Klavier
Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate für Arpeggione und Klavier a-Moll D 821,
Fassung für Violoncello und Klavier
Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll L 135
Enrique Granados (1867 – 1916)
Aus der Oper »Goyescas«:
Intermezzo, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Gaspar Cassadó
Aus »Danzas españolas« für Klavier op. 37:
Nr. 2 »Oriental«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Gregor Piatigorsky
Nr. 5 »Andaluza«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Mischa Maisky
Pablo de Sarasate (1844 – 1908)
Aus »Playera y Zapateado, Danzas españolas« für Violine und Klavier op. 23:
Nr. 1 »Playera«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Mischa Maisky
Isaac Albéniz (1860 – 1909)
Aus »España«, Sechs Albumblätter für Klavier op. 165:
Nr. 2 »Tango«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Mischa Maisky
Gaspar Cassadó (1897 – 1966)
»Requiebros« für Violoncello und Klavier
Isaac Albéniz
Aus »Cantos de España«, Suite für Klavier op. 232:
Nr. 4 »Córdoba«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Mischa Maisky
Manuel de Falla (1876 – 1946)
Aus »El amor brujo«, Ballett mit Gesang:
»Danza Ritual del Fuego«, bearbeitet für Violoncello und Klavier von Gregor Piatigorsky
Keiner der Weltklasse-Cellisten hat wie Mischa Maisky sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert. Kaum einer wird wie er so begeistert auf allen fünf Erdteilen gefeiert. Denn, so befand Rostropowitsch, »sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik«. Der in Lettland geborene Mischa Maisky erhielt am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium seine Ausbildung. Nach Israel repatriiert, ist der Weltbürger heute in Brüssel zu Hause.
Seine zahlreichen Auftritte mit den bedeutendsten Orchestern, seine regelmäßige Präsenz bei den renommierten internationalen Festivals und Klassik-Reihen, aber auch die Zusammenarbeit mit so hervorragenden Kammermusikpartnern wie z.B. Martha Argerich oder Radu Lupu haben seinen glänzenden internationalen Ruf bestätigt. Dokumentiert auf weit mehr als 30 Aufnahmen, wurde Mischa Maiskys außergewöhnliche Vortragskunst mit begehrten internationalen Preisen wie dem »Diapason d‘Or« oder dem »Grammy« ausgezeichnet.
Lily Maisky, die seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier spielt, trat bereits als Zehnjährige in einer Aufführung von Saint-Saëns‘ »Karneval der Tiere« im Rahmen einer Charity Gala zur Rettung des Regenwaldes in der New Yorker Carnegie Hall auf. Von 2001 bis 2004 studierte sie danach bei Ilana Davids an der Purcell School of Music und bei Alain Weiss in Belgien. Zusätzlich ließ sie sich von Simon Colam als Jazz-Pianistin ausbilden. Inzwischen ist sie weltweit gefragt: bei Solo-Recitals, als Solistin zusammen mit international renommierten Orchestern und als sensible Kammermusikpartnerin, ganz besonders in der Zusammenarbeit mit Mischa Maisky. »Ein homogeneres Duo« könne »man sich kaum denken«, schwärmte die »Süddeutsche Zeitung«.
Kammermusiksaal: 18.00 bis 18.30 Uhr Werkeinführung
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 13.38 Uhr