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Samstag, 5. Mai 2012
Truls Mørk Violoncello
Håvard Gimse Klavier
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 102 Nr. 1
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99
Leoš Janácek (1854 – 1928)
»Pohádka« (»Märchen«) für Violoncello und Klavier
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 119

Truls Mørk, Violoncello
Sein Spiel sei von höchster Qualität und verlöre sich nie an einen nur ebenmäßigen Schönklang, befand die "Süddeutsche Zeitung" über den norwegischen Cellisten Truls Mørk. Mit der leidenschaftlichen Intensität seiner Interpretationen und seiner technisch phänomenalen Virtuosität gehört er heute zu den Besten seiner Zunft. Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Truls Mørk bei Frans Helmerson sowie bei Heinrich Schiff und Natalia Schakowskaja. Schon frühzeitig bestätigten erste Preise, z.B. 1982 beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb, seine einzigartige Vortragskunst. Seither tritt er, der ein Montagnana-Cello von 1723 spielt, regelmäßig mit den berühmtesten internationalen Orchestern auf. Viele seiner zahlreichen CD-Aufnahmen wurden mit so begehrten Preisen wie dem »Grammy«, dem »Cannes Classical Award« oder dem »Choc de la Musique« ausgezeichnet.
Truls Mørks besondere Liebe gehört der Kammermusik. Er ist Gründer und Künstlerischer Leiter des Kammermusik-Festivals im norwegischen Stavanger. Daneben tritt er als vielgefragter Gast bei internationalen Festivals auf. Zur Zeit steht er als Ständiger Gastdirigent der Oslo Camerata vor.
Der 1966 geborene Norweger Håvard Gimse gehört heute zu den gefragtesten Pianisten Skandinaviens. Nach Studien an der Musikhochschule Oslo und am Mozarteum in Salzburg schloss er seine Ausbildung 1995 an der Berliner Universität der Künste bei Hans Leygraf ab. Bereits davor hatte er 1987 durch den ersten Preis beim Wettbewerb »Jugend musiziert« auf sich aufmerksam gemacht. Seither ist er viel unterwegs, sowohl als Solist in Klavier-Recitals als auch mit Orchester, beim kammermusikalischen Zusammenspiel mit anderen Instrumentalisten oder Ensembles, aber auch als Liedbegleiter. Zudem gestaltet er das Programm des jährlich in Oslo stattfindenden Kammermusik-Festivals.
Seit seinem USA-Debüt 1994 im Lincoln Center in New York hat er mit zahlreichen renommierten norwegischen und internationalen Orchestern zusammengearbeitet. Außerdem konzertierte er weltweit als Solist in den großen Konzertsälen sowie bei vielen bedeutenden internationalen Musik-Festivals.
Jagdsaal: 19.00 bis 19.30 Uhr Werkeinführung
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 12.23 Uhr