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Mittwoch, 2. Mai 2012
Marc-André Hamelin Klavier
Charles Ives (1874 – 1954)
Sonate Nr. 2, »Concord, Mass. 1840 – 1860«
George Gershwin (1898 – 1937)
»George Gershwin‘s Songbook«, 18 Songs für Klavier
Marc-André Hamelin (geb. 1961)
Ausgewählte Etüden aus »Zwölf Etüden in allen Molltonarten«
Nein, ausgefahrene Wege sind wirklich nicht seine Sache. Vielmehr ist Marc-André Hamelin einer, dessen Kompass immer wieder auf unbekannte Terrains verweist, wie viele seiner CDs bezeugen: Ob Werke von Mario Castelnuovo-Tedesco, des russischen Karl-Klindworth-Schülers Georgy Catoire oder des amerikanischen Pianisten Frederic Rzewski – spannende Entdeckungen auf höchstem pianistischem Niveau sind mit Hamelin garantiert. Es fügt sich ins außergewöhnliche Bild, dass Hamelin auch als Komponist von Klaviermusik in Erscheinung tritt und sich dabei in einer Traditionslinie mit Komponisten-Interpreten wie Franz Liszt, Charles Valentin Alkan und Alexander Skrjabin sieht.
Erstaunlich ist aber nicht nur das reiche Repertoire, sondern auch der Output Hamelins: Über 60 CDs legte er bisher vor. Nicht minder beeindruckend der Input: 14 Mal wurde der Pianist mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, außerdem mit zwei »Gramophone Awards«. »Die Bilder vom übermenschlichen Tastentitanen wollen nicht aus dem Kopf«, schwärmte Christoph Braun 2009 in der Zeitschrift »Rondo«. »Hamelin ist der vielfältigste Pianist unserer Zeit.«
Jagdsaal: 19.00 bis 19.30 Uhr Werkeinführung
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 11.59 Uhr