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Quatuor Diotima

Das Quatuor Diotima, von Graduierten der Musikschulen in Paris und Lyon gegründet, erhielt 1999 den ersten Preis des Pariser Wettbewerbs FNAPEC und 2000 den Preis für zeitgenössische Musik des Londoner Wettbewerbs für Streichquartett. Im gleichen Jahr wurde es vom Centre Européen de Musique de Chambre für einen zweijährigen Aufenthalt nach Fontainebleau eingeladen.

Mit dem Namen des Quartetts zollen dessen Mitglieder dem Streichquartett „Fragmente – Stille, An Diotima“ von Luigi Nono ihren Tribut, gleichzeitig markiert er das starke Engagement der Quartettmitglieder für die Musik unserer Zeit in Anknüpfung an das traditionelle klassische und romantische Repertoire für Streichquartett.
Diotima hat von Beginn an auf internationalen Bühnen und in den wichtigsten Konzerthäusern gastiert. Die zahlreichen Konzerttourneen führten das Quartett sowohl zu vielen europäischen Musikfestivals als auch nach Japan, USA, Zentral- und Südamerika.

2007 hielt sich Quatuor Diotima in der Casa da Música, Porto auf, wo es Meisterklassen und Workshops für junge Komponisten veranstaltet hat. Sein Konzertprogramm umfasst Musikkompositionen aus dem 18. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken. Eingeladen wurde es ebenfalls zum Festival Présences Paris, Spitalfields Festival London, Aldeburgh Festival, Villa Medici Rome, Festival d’Aix-en-Provence, Time of Music Viitasaari, Festival d’Ile de France und Settembre Musica Torino. Eine wichtige Komponente des künstlerischen Schaffens des Quartetts ist die Präsentation von neuen Werken. So wurden von ihm neue Kompositionen von Brice Pauset, James Dillon, Hanspeter Kyburz, Michael Lévinas, Misato Mochizuki und Alberto Posadas uraufgeführt.

Die erste bedeutende CD von Diotima mit „Reigen seliger Geister“ von Helmut Lachenmann und Luigi Nonos „Fragmente-Stille, An Diotima“ erhielt den „Coup de coeur“ von der Académie Charles Cros und den „Diapason découverte“. 2004 gewann Diotima anlässlich des „Diapason d’or de l’année“ in Paris auch den Preis für „junge Talente“.

Letzte Änderung am: 06.09.2010, 11.35 Uhr

Probe für die Komposition „limited approximations“, Konzert für sechs Klaviere im Zwölfteltonabstand und Orchester von Georg Friedrich Haas.
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