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Komponisten Kristof Georgen

wurde 1965 in St. Georgen/Schwarzwald geboren. Von 1991 bis 1998 studierte er Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 2000 erhielt er ein Auslandsstipendium des Landes Baden-Württemberg für New York. Einzelausstellungen: 2007 in Bad Waldsee (578 m ü. M.), 2006 in Waiblingen (3 Orte der Zeichnung) und Heidelberg (Kameralamt), 2005 in Schwäbisch Hall (Venezia), 2004 in Ostfildern (boost_Verstärktes Hören), 2003 temporäre Skulptur am Ettlinger-Tor-Platz in Karlsruhe. Mit der Audioinstallation "allein" beteiligte er sich 2007 an "bodycheck" 10. Triennale für Kleinplastik in Fellbach. Die Klanginstallation "Nr. 26" wurde 2006 im Rahmen der Gruppenausstellung "Homestories" in der Städtischen Galerie Wolfsburg, der Stadtgalerie Kiel und der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen gezeigt. Kristof Georgen lebt und arbeitet in Stuttgart.

Seit Ende der 1990er Jahre hat der Bildhauer Kristof Georgen seine ästhetische Reflektion und Gestaltung um „lauthaftes Material“ erweitert. Ausgehend von alltäglichen Geräuschen und natürlichen „Tonstoffen“ entwickelt er thematische und ortspezifische akustische Skulpturen und Hörräume, die die komplexe Schallwirklichkeit unseres Alltags reflektieren. Dokumentarische Aufzeichnungen werden in einen durch Installationsarchitektur geschaffenen Kontext eingespielt und verweisen als akustische Bilder auf menschliche Wahrnehmung. 2003 realisierte Kristof Georgen singen 49.03° / 8.24° als auditive Arbeit für die Stadt Karlsruhe, die über einen Lautsprechermast Volksmusik aus der Karlsruher Bevölkerung in den öffentlichen Raum zurückführte. Akustische Arbeiten wie Nr. 26 oder allein (jogger) verbinden Architektur mit körperlicher Erfahrung.

Uraufführungen in Donaueschingen

Quelle: Donaueschingen

Letzte Änderung am: 31.08.2007, 14.43 Uhr