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Biografie Institut fuer Feinmotorik

Mark Brüderle, geboren 1974 in Säckingen, ist im Dreiländereck um Basel zu Hause und Gründungsmitglied des Institut fuer Feinmotorik. Daneben trat er als DJ Rikrok, im Clubmusik Duo Paul Breitner und in The Beautiful Crew auf. Neben der Musik ist er für seine künstlerischen Objekte, Zeichnungen, Spiegel-Malereien und Video-Clips bekannt.

Daniel van den Eijkel, geboren 1974 in Liesthal/ Schweiz, studierte 1998-2006 Soziologie, Informatik und Kognitionswissenschaften in Freiburg. Seit 2008 lebt er in Berlin und arbeitet als Programmierer, Musiker und DJ. Als Gründungsmitglied des Institut fuer Feinmotorik veröffentlichte er zahlreiche Tonträger und andere Medien, spielte Konzerte und hielt Workshops in Europa, Nord- und Südamerika. Neben dem Plattenspieler ist der Einsatz von Programmiersprachen (wie z.B. SuperCollider) zur Musikproduktion eines seiner zentralen Interessensgebiete. Gegenwärtig arbeitet er projektbezogen u.a. mit Christoph Coburger und Konrad Sprenger zusammen.

Tim Elzer, geboren 1974 in Speyer, studierte 1996-1998 Musikwissenschaften an der Universität zu Köln, 1998-2002 an der Kunsthochschule für Medien, Köln. 2004-2007 hatte er ein Atelierstipendium des Kölnischen Kunstvereins. Er lebt und arbeitet in Speyer als freischaffender Tongestalter für Filmprojekte, Musiker/Komponist und Discjockey. 1999 gab er erste gemeinsame Konzerte mit der Künstlergruppe Institut fuer Feinmotorik (in den kommenden Jahren entwickelte sich daraus eine regelmäßige Zusammenarbeit). 2000 produzierte er (gemeinsam mit Andreas Hirsch) eine Sendung für Radio LoRa, Zürich. 2001/2002 komponierte er Filmmusik und Sounddesign für „Unternehmen Paradies“ von Volker Sattel. 2003 lieferte er diverse Textbeiträge für das „Feinmotorik Kompendium“. 2004 war er (gemeinsam mit Marc Matter) als Musiker/Programmgestalter bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen engagiert und komponierte einen Soundtrack für die Videoinstallation „Living Tomorrow“ von Linda Wallace in Amsterdam. 2006 übernahm er die Tongestaltung für „Laufhaus“ von Steffi Gaus, 2008 für „Steinfliegen“ von Anne Walther. 2009 komponierte er Filmmusik und Sounddesign für „Legenden“ von Angélique Dubois und 2010/2011 übernahm er die Tongestaltung für „Unter Kontrolle“ von Volker Sattel.

Marc Matter, geboren 1974 in Basel, ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe Institut fuer Feinmotorik, mit der er seit 1997 zahlreiche Tonträger, einen Experimentalfilm, ein Buch und anderes veröffentlicht hat. Für Performances und Workshops ist er in Europa, Südamerika und den USA gereist. 1999-2004 studierte er an der Kölner Kunsthochschule für Medien u.a. bei Valie Export und Siegfried Zielinski. Intensive Recherchen über Künstlerpublikationen (Künstlerbücher, Künstlerschallplatten etc.), Klangkunst, Poesie Sonore, Experimentalfilm und Akustische Kunst. Er lebt als Medienkünstler, Musiker, experimenteller DJ und Autor in Düsseldorf und Brüssel und arbeitet im Salon des Amateurs mit, einem unabhängigen Veranstaltungsort und Musikclub unter der Kunsthalle Düsseldorf. Seit 2010 ist er Dozent für Text&Musik am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Musikhochschule, Düsseldorf. Er spielt bei unterschiedlichen Musikprojekten mit, unter anderem bei den experimentellen Clubmusik-Gruppen Harmonious Thelonious und The Durian Brothers, sowie bei der avantgardistischen Popmusikerin Niobe aus Köln. 2005 erschien der Sammelband "Feinmotorik Kompendium", ein Künstlerbuch in Form eines Lexikons. Ende 2009 erschien das für Radio Arthur produzierte Stück „Radio-Imitat“ auf CD. Mit dem Institut fuer Feinmotorik veröffentlichte er zuletzt die LP „Abgegriffen“ beim US-Label Marriage Records.

Florian Meyer, geboren 1976 in Berlin, studierte an der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und hat als Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs Institut fuer Feinmotorik seit 1997 einige Tonträger, ein Buch, einen Experimentalfilm und anderes veröffentlicht. Er hat in Europa, in Süd- und Nordamerika sowie in Japan Konzerte gespielt und Workshops gegeben. In den Medien Film, Foto und durch konzeptkünstlerische Arbeit hat er an Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem im ZKM Karlsruhe, dem Westwerk Hamburg und dem Ohashi Satellite in Fukuoka teilgenommen. Mit Freunden betreibt er die künstlerische T-shirt-Manufaktur copy and paste, das experimental-musikalische Hochschul-Label ichiigai und das Schallplatten-Label Diskant. Dort hat er einige seiner Solo- und Gruppenprojekte realisiert, beispielsweise „MSP - illuminative und klangliche Experimente mit Kunsträumen, fff“- ein Soloprojekt, das den DJ-Mischer als Instrument zu erkunden versucht oder The Durian Brothers, die sich einem experimentellen Ansatz zur Produktion von Clubmusik verschrieben haben. Das in Portland/Oregon. USA, ansässige Schallplatten-Label veröffentlichte auch die Langspielplatte „Abgegriffen“ des Institut fuer Feinmotorik. Florian Meyer lebt heute als freier Künstler, Musiker, Komponist und DJ in Fukuoka/Japan, wo er als Stipendiat des Karl-Steinbuch-Stipendiums an der Kyushu-Universität einen parallelen zirkulären Sequenzer entwickelt. Als „Don't DJ“ ist er dort Gast einer Reihe für zeitgenössische tropische Tanzmusik im Cream.

Letzte Änderung am: 13.09.2011, 12.17 Uhr