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Barry Bermange, geboren 1933 in London, entstammt einer Familie von jüdischen Einwanderern aus Polen und der Ukraine. Nach der Schulzeit in London, Nordengland und Schottland Studium der Bildenden Künste und der Theaterwissenschaft (1947-52 in Essex); Spezialisierung auf Malerei und Druckgraphik; Skizzen für ein System graphischer Notation von Musik; erste literarische Texte. 1952-54 Militärdienst. 1955-56 Bühnenassistent bei Theatergruppen in Perth/ Schottland und Swansea/ Wales. Seither freier Schriftsteller, Komponist und Regisseur eigener Arbeiten für Film, Bühne, Hörfunk und Fernsehen; Reisen und Arbeitsaufenthalte in verschiedenen Ländern Europas, seit 1968 u.a. beim WDR Köln und SWF Baden-Baden. Er lebt heute in London und Amsterdam. - Seit 1964 kompositorische Arbeit mit Originalton, heute als ‘Art Music’. Weitere Werkzyklen: ‘Hörwerke für Stimmen’ und ‘Art Works’. - Zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
Werke (Ausgewählte Radioarbeiten)
Four Inventions (1964/65) mit den Einzelstücken The Dreams , Amor Dei, The After-Life und The Evenings of certain Lives; Neues vom Krieg (1969), S.O.S. (1977), Warcries (1981, Karl-Sczuka-Preis), Klänge am Mikrophon (nach Kandinsky, 1985), The Soldiers (1985), Testament (1985), Le Désir (nach Picasso, 1986), Radioville (1987, Karl-Sczuka-Preis), Der gelbe Klang (nach Kandinsky, 1987), Four Channels (1989), Big City Nightwork (1990), Cielo y Tierra (1991), Opera Mundi (1993), Instrumentarium (1994), Topophonia (1998), Mirage Kino (1998, Prix Ars Acustica).
Letzte Änderung am: 28.04.2008, 14.54 Uhr