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wurde in Hamburg geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Pianistin und reger Konzerttätigkeit reiste sie zwei Jahre durch die Welt. Zurück in Deutschland studierte sie Theater-, Kulturwissenschaften und Philosophie in Berlin und besuchte Seminare bei Dieter Schnebel, Luigi Nono und Helga de la Motte-Haber. Gleichzeitig befasste sie sich intensiv mit elektronischer Musik und Sample-Techniken und gewann 1992 den ersten Preis des dritten Kompositionswettbewerbs für Synthesizer- und Computermusik. Zusammen mit den Komponisten Mayako Kubo, Franz Martin Olbrisch, Berthold Türcke sowie den Musikwissenschaftlern Frank Hilberg und Gianmario Borio gründete sie Ende der 80iger Jahre den Verein zeit-Musik. Ihre Kompositionen aus dieser Zeit thematisieren vor allem das Verhältnis von Schrift und Klang.1990 gründete sie das elektroakustische Ensemble intrors, mit dem sie 1997 Preisträgerin des internationalen Kompositionswettbewerbs BLAUE BRÜCKE wurde. In den Jahren 1996-2001 verband sie eine intensive Zusammenarbeit mit dem Komponisten Helmut Oehring, aus der zahlreiche Kompositionen hervorgegangen sind. Iris ter Schiphorst erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. 2004 war sie Artist in Residence auf dem Künstlerinnenhof Die Höge. Beim Internationalen Komponistinnenwettbewerb 2008 ist ihr Duo „Miniaturen für Cello und Akkordeon“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet worden. 2009 wurde sie für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Sinfonik nominiert. Sie ist eine der PreisträgerInnen des ad libitum Kompositionswettbewerbs 2011.
Letzte Änderung am: 28.04.2008, 14.59 Uhr