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Komponisten Martin Smolka

geboren 1959 in Prag, studierte Komposition an der Musikakademie Prag und bei Marek Kopelent. Von 1983 bis 1998 arbeitete er mit dem Ensemble Agon als einer seiner künstlerischen Leiter. Seine Werke, gelegentlich auch Kompositionen für Theater oder Film, wurden in Europa und Nordamerika aufgeführt.

Basierend einerseits auf Webern, andererseits auf repetitiver Musik, entwickelte Smolka eine "konkrete Klanglichkeit": Instrumentalklänge reflektieren darin Klänge der Umwelt wie Maschinengeräusche, Wassertropfen usw. Smolka engagierte sich für die Erforschung und theoretische Reflexion tschechischer Avantgarde-Strömungen wie der Vierteltonmusik und der neuen Musik der sechziger Jahre; er realisierte grafische Partituren und musikalische Konzepte. Seit 1998 sind Tonhöhen und Melodielinien wichtiger Bestandteil seiner Musik; typische Elemente der abendländischen Tradition werden durch Mikrointervalle und Collagetechnik deformiert. Seit Herbst 2003 nimmt Smolka einen Lehrauftrag der Janáček-Akademie in Brünn wahr.

Letzte Änderung am: 27.03.2008, 16.08 Uhr

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