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geboren 1963 im Südtiroler Ort Lana, lebte in Wien, wo er 1992 mit einer Poetik des Hermetischen („Wort für Wort“) sein Universitätsstudium abschloss. Er veranstaltete 1986-1995 die Kulturtage Lana, war 1989-1998 Herausgeber der Zeitschrift „Der Prokurist“ und der „edition per procura“ und ist seit 2003 Herausgeber von „Das böhmische Dorf“. Er hatte 1995 und 2001 ein Österreichisches Staatsstipendium für Literatur, 1996 ein Aufenthaltsstipendium der ‚Akademie Schloss Solitude’, Stuttgart, 1999 ein Aufenthaltsstipendium im Schloss Wiepersdorf, war 2000 Writer in residence der Chinati-Foundation in Texas und 2001 der Villa Aurora in Los Angeles. Seit 2002 lebt und schreibt er auf der Raketenstation Hombroich, wohin er ebenfalls mit einem Fellowship Literatur gekommen ist. 2003 war er Gastprofessor für Poetik an der Cornell University, Ithaka. 2005-2007 bekam er das Elias Canetti Stipendium. Er erhielt zahlreiche Preise. Egger schreibt Gedichte und Essays und arbeitet seit 1998 auch mit Komponisten zusammen, so mit Burkhard Stangl, Michael Pisaro, Antoine Beuger (mit letzterem 2003 bei der Uraufführung von „wort für wort [geraum]“ bei den Donaueschinger Musiktagen) und Mark Polscher. Sein literarisches Schaffen, international verbreitet durch Übersetzungen ins Französische, Englische, Ungarische, Schwedische und Arabische, liegt in folgenden Buchveröffentlichungen vor: „Die Erde der Rede“ (1993), „Blaubarts Treue“ (1997), „Und: der Venus trabant“ (1997), „Juli, September, August“ (1997), „Sommern“ (1998), „Herde der Rede“ (1999), „Poemandern Schlaf“ (1999), „To Observe The Observe“ (2000), „Nichts, das ist“ (2001), „-broich“ (2003), „Room of Rumor“ (2003), „Prosa, Proserpina, Prosa“ (2004), „Tag und Nacht sind zwei Jahre“ (2006), „nihilum album“ (2007), „Diskrete Stetigkeit. Poesie und Mathematik“ (2008) und „Die ganze Zeit“ (2010).
Letzte Änderung am: 27.03.2008, 16.07 Uhr