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Philippe Broutin wurde 1948 in Saint-Cloud geboren. Er studierte Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät von Nanterre und beendete seine Ausbildung an der Ecole du Louvre, wo er Kurse über ägyptische Wandinschriften besuchte. 1968 lernte er Isidore Isou kennen; seither nimmt er an den meisten Veranstaltungen des mouvement lettriste (Lettristische Bewegung) teil. Lange Zeit war Broutin Vorsitzender von Ecritures (Pariser Kunstsalon), außerdem Leiter der Université Léonard de Vinci, einem Institut, das die kreative Lehre in allen Bereichen des Wissens und des Lebens fördert. Er schrieb und veröffentlichte: Le Livre des Vivant (1971), T trop de P (1973), Les Platanes Alignés (1980), L’Invitation au Voyage (1989). Mit der "esthétique excoordiste ou téisyniste" (erweiterte und abgestimmte Ästhetik) gelingen ihm durch Vertiefung der Kunst der Ton-Arrangements neue Inszenierungen, die das unendlich Kleine, das Fragmentarische, und das unendlich Große, den (genauen und wesentlichen) Kosmos erforschen. Er schrieb zahlreiche poetische und musikalische Werke auf der Basis von Buchstaben und Phonemen und führt sie auf.
Letzte Änderung am: 19.09.2002, 00.00 Uhr