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Andreas Bick, geboren 1964 in Marl, lernte seit dem 14. Lebensjahr Gitarre im Selbststudium, lebt seit 1983 in Berlin, studierte ein Jahr lang Soziologie, hatte parallel dazu zahlreiche Auftritte als Musiker in einer Rock-Band und Unterricht in Harmonielehre und Musiktheorie.
1986 realisierte er erste Klangkompositionen in einem Experimentalstudio des Berliner Kultursenats. 1988 Proben und Konzert auf einem Nachbau von Oskar Salas Trautonium. Seit 1988 ist er als Toningenieur und Musikproduzent in verschiedenen Studios tätig. Mitwirkung bei der Konzeption und Ausstattung von Tonstudios. Zwischen 1992 und 1996 arbeitete er als Musikpädagoge und baute das Modellprojekt "Hip Hop Mobil" auf.
Bick publizierte zu alternativen musikpädagogischen Konzepten im Bereich der Hip-Hop-Kultur, unterrichtete in beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen und organisierte Musikaustauschprojekte mit dem Goethe-Institut in Kamerun und in Los Angeles. Seit 1996 ist er freischaffender Filmmusikkomponist für Kino- und Fernsehproduktionen, u. a. realisierte er orchestrale Filmmusiken für die Kinoprojekte Pinky und Playboys, die Titelmusik zur preisgekrönten Fernsehreihe Sperling, Filmmusik für einige Tatort-Folgen sowie für die Serien Berlin, Berlin, Klinikum Berlin Mitte und Kids von Berlin. Seit 1999 Realisierung von Hörstücken für verschiedene Radiosender (WDR3, Deutschlandradio Berlin, Radio Kultur, Ö1 etc.).
2000 erhielt Bick den Prix Ars Acustica des WDR für die Klangkomposition Dripping. 2002 Abschluss des Triptychons zu natürlichen Musterbildungsprozessen, bestehend aus den Arbeiten Sono Taxis, Dripping und Windscapes, Ursendung des neuesten Hörstückes Der Klang der Haut im November 2002 auf WDR3.
Letzte Änderung am: 27.03.2008, 16.06 Uhr