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Philippe Schoeller wurde 1957 in Frankreich geboren. Einer klassischen Musikausbildung - Klavierstudium bei J.-C. Henriot, Gesang im J. von Websky´s Bach Chor, Harmonie und Kontrapunkt bei G. Dervaux und Analyse bei R. Piencikowski - fügte er Studien und Abschlüsse in Musikwissenschaft und Philosophie der Künste an der Universität Paris-Sorbonne hinzu.
In den 1980er und 90er Jahren gewann er Kompositionspreise, darunter bei den internationalen Wettbewerben Antidogma (Turin 1984) und Henri Dutilleux (Tour 1990), außerdem besuchte er Kurse und Meisterklassen bei Pierre Boulez, Iannis Xenakis und Franco Donatoni. Am Pariser IRCAM nahm er an Computer- und Musikworkshops teil und betrieb dann ausführliche Studien zur Klangsynthese mit dem Ziel, auf eine neue Weise Instrumente zu schaffen. Die Werke "Feuillages" (1991/92) und "Vertigo Apocalypsis" (1996/97) verwenden diese Ideen.
Schoeller gab Kurse an verschiedenen Hochschulen und lehrte Analyse und Komposition am CNSM in Lyon. 2001 erhielt er den Grand Prix Paul Gilson für "Cinq Totems".
Letzte Änderung am: 27.03.2008, 16.08 Uhr