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geboren 1936 in Wiesbaden, studierte Komposition, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen in Frankfurt/M. und Freiburg/Brsg. Bereits 1964 wurde er Chefdirigent der Bonner Oper. Später ging er als Generalmusikdirektor nach Kiel, bevor er 1971 für mehr als ein Jahrzehnt die Chefdirigentenstelle des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken übernahm. Von 1984 bis 1987 war er Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper. Neben seiner Arbeit als international tätiger Dirigent ist Hans Zender als Komponist von Orchester- und Kammermusik, vokalen Werken und Opern (u.a. Stephen Climax, 1979/84, Don Quijote de la Mancha, 1989/91 und Chief Joseph, UA 2005) bekannt geworden. Von 1988 bis 2000 war er Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule und seit 1999 ist er ständiger Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München. Im Studienjahr 2005/06 war er Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin. 1997 erhielt Hans Zender den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt a.M. Im selben Jahr erschien eine Edition (17 CDs) mit von ihm dirigierten Werken von der Klassik bis zur Moderne. Seine gesammelten Aufsätze erschienen unter dem Titel Die Sinne denken 2004 bei Breitkopf & Härtel.
Letzte Änderung am: 31.08.2007, 15.08 Uhr