Seite vorlesen:

wurde 1957 in Linz geboren. Neben einem Philosophie- und Germanistikstudium an der Universität Graz (1976-81) studierte er von 1975 bis 1983 Jazztheorie bei Dieter Glawischnig, Klavier bei Harald Neuwirth und Helmut Iberer. 1982 bis 1988 folgten Harmonielehre- und Kompositionsstudien bei Andrzej Dobrowolski und Kontrapunktstudien bei Hermann Markus Preßl an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Weiterführende Kompositionsstudien bei Gösta Neuwirth, Einführung in mikrotonale Kompositionstechniken durch Georg Friedrich Haas. Lang arbeitete mit diversen Jazzgruppen als Arrangeur und Pianist. Seit 1985 setzt er sich mit elektronischer Musik und computerunterstützter Komposition auseinander. Mit zahlreichen Künstlergruppen entstanden gemeinsame Projekte. Von 1984 bis 1989 unterrichtete Bernhard Lang am Landeskonservatorium Graz, von 1990 bis 1999 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, seit 2003 ist er Professor ebenda. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2007/08 war er Composer in residence am Theater Basel, 2008/09 Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zwischen 2006 und 2010 ist er mit drei bedeutenden Opern an die Öffentlichkeit getreten: „I hate Mozart“ (UA 2006, Wien), „Der Alte vom Berge“ (UA 2007, Schwetzingen), „Montezuma - Fallender Adler“ (UA 2010, Mannheim).
Letzte Änderung am: 31.08.2007, 15.01 Uhr