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Wildes Gepixel mit Sinn  Der QR-Code

Ist er Ihnen schon aufgefallen - der QR-Code? Auf immer mehr Magazinseiten, Reklametafeln oder in Prospekten taucht er in letzter Zeit auf. Er sieht aus wie ein Schachbrett, nicht gleichmäßig – eher anstrengend zu betrachten und man kann Ihn nur entschlüsseln, wenn man ein Smartphone hat ...

QR Code - www.swr1.de

QR-Code für http://www.swr1.de/rp

Am Anfang war …

„Denso“ – der japanische Automobilzulieferer entwickelte im Auftrag der Konzernmutter Toyota Mitte der 90iger Jahre dieses QR-System. Damit sollte es möglich sein, Automobilteile genau zu kennzeichnen und deren Herkunft und Verwendungszweck in den Fabriken des japanischen Herstellers weltweit auslesen zu können. Heute werden QR-Codes in der Hauptsache dazu verwendet, Links zu Internetseiten schnell für das Smartphone verfügbar zu machen.

Außerdem sind QR-Codes bei der Deutschen Post und der Deutschen Bahn als maschinell auslesbare Bezahlsysteme im Einsatz.

„QR“ steht für …

Q“ick „R“esponse (Code). Das bedeutet “schnelle Antwort”. Der Code an sich besteht aus einer quadratischen Matrix. Die maximale Größe liegt bei 177x177 Einzelelementen - also viereckigen Kästchen. Daraus lässt sich errechnen, dass in einem "QR-Code Bildchen" maximal (lt. Denso) rd. 8.000 Dezimalziffern oder rd. 4300 alphanumerische Zeichen codiert werden könnten.

Beispiel:

SWR1-Moderator Michael Lueg

SWR1-Moderator Michael Lueg

Das ist der Link zur Teamseite von SWR1-Morgenmoderator Michael Lueg im Klartext:

Bis Sie die abgetippt haben, sind rund drei Minuten vergangen und es haben sich bestimmt mehrere Fehler eingeschlichen. Er sieht zwar komplizierter aus, macht es aber um vieles einfacher an die auf der Seite von Michael Lueg hinterlegten Infos zu kommen - der passende QR-Code:

QR Code - Michael Lueg


Wer also ein Smartphone und ein entsprechendes Programm hat, der kann nun mit der Kamera seines Telefons den Code erfassen und wird automatisch zu der Teamseite von SWR1-Morgenmoderator Michael Lueg weitergeleitet.
Auch in Museen, bei Ausstellungen oder aber auch als Informationsträger auf Werbeanzeigen sehen Experten eine große Zukunft für den QR-Code. Der Vorteil dabei, evtl. Inhalte können auf dem eigenen Gerät betrachtet werden und es entfällt das lange nervige Abtippen von z.B. Internetadressen. Der Nachteil dabei, hinter dem Code können sich auch Links zu „Abzock-Seiten“, Viren, Würmern oder Trojanern verbergen. Hier gilt es vorsichtig zu sein. Mehr dazu in der rechten Spalte.

QR-Code selber machen …

Seit ein Kollege statt seiner privaten Visitenkarte nur noch weiße Pappkärtchen mit seinem Namen und einem QR-Code verteilt, ist klar, man kann einen QR-Code online auch schnell selbst erstellen und dann entsprechend weiterverarbeiten. Mehr dazu in der rechten Spalte.

Marcus Netscher

Letzte Änderung am: 30.07.2012, 09.49 Uhr

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