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Trojaner im Umlauf
SWR1 Computer-Experte Andreas Reinhardt zum "Bundespolizei Trojaner", der im Moment viele PCs bei uns im Land beschäftigt.
Oft ist es so, dass der Schädling den Computer blockiert, das heißt, er lässt sich nicht mehr richtig bedienen. Man kann auch im Zweifel den Virenscanner nicht mehr in Gang setzen, der den Rechner vielleicht säubern könnte.
Eine Möglichkeit ist, den Rechner im abgesicherten Modus zu starten. Dazu muss man beim Hochfahren auf die F8-Taste drücken - dann startet er im abgesicherten Modus.
Wenn das nicht funktioniert, kann man sich eine Boot-CD besorgen, von der aus man den Rechner starten kann. Damit wird der Virus gar nicht erst aktiv und kann den Computer auch nicht blockieren - dann kann man ihn sicher entfernen und im Idealfall sind alle Daten wieder verfügbar.
Die entsprechende Software gibt es im Internet zum Herunterladen, zum Beispiel auf der Website www.botfrei.de
Diese CDs mit integriertem Virenscanner, von denen aus man den Rechner starten kann, werden auch von vielen Computer-Fachzeitschriften angeboten.
Als erstes braucht man einen Virenscanner im System, der auch immer auf dem aktuellsten Stand sein muss - viele aktualisieren sich dabei selbständig. Das Betriebssystem muss ebenfalls auf dem aktuellsten Stand sein - auch das tut es häufig selbständig, das sollte man dem System auch erlauben. Und dann sollten auch alle Programme möglichst oft aktualisiert werden, denn auch hier können sich Sicherheitslücken auftun - ein Einfallstor für Schädlinge.
Schließlich kommt es auch auf vorsichtiges Surfen im Internet an. Bekommt man eine E-Mail von einem unbekannten Absender, sollte man den E-Mail-Anhang, der Viren enthalten kann, nicht unhinterfragt öffnen. Dasselbe gilt für Datenträger wie zum Beispiel USB-Sticks, die man irgendwo gefunden hat: Diese sollte man ebenso wenig an den Rechner anschließen.
Letzte Änderung am: 18.10.2011, 11.18 Uhr