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Dino-Browser geht in den Ruhestand Bye, bye IE 10

Microsoft beendet am 12. Januar 2016 den Support für den Internet Explorer 10. Der Internet Explorer, kurz IE, ist bei Microsoft schon seit der Einführung von Windows 10 Geschichte! Wer heute mit einem Microsoft-Browser online geht, sollte das unter Windows 10 mit dem neuen Browser „Edge“ tun. Windows 7 oder Windows 8.1 Nutzern bleibt der Internet Explorer 11, so das Unternehmen.

Was kann passieren?

Microsoft versorgt den Internet Explorer regelmäßig mit sog. Sicherheitsupdates. Dabei geht es darum evtl. Lücken im Programmcode zu schließen und dafür zu sorgen, dass Schadsoftware nicht via Webbrowser Schaden anrichten kann. Darin liegt ab sofort auch das Risiko, wenn Sie eine veraltete Version des IE weiterverwenden. Genauere Informationen hält Microsoft auch auf seiner Webseite vor.

Keine Regel ohne Ausnahme!

Nutzer von Windows Vista (SP2), das maximal mit dem Internet Explorer 9 arbeiten kann, kommen bis zum Supportende für Vista im April 2017 weiter in den Genuss der Sicherheitsupdates.

Handeln ist angesagt!

Verwenden Sie Windows 7 oder 8.1, dann sollten Sie zunächst prüfen, welche Version des „IE“ Sie aktuell verwenden. Klicken Sie dazu auf das Zahnrad-Symbol in der rechten oberen Ecke des Browsers. Unter dem Punkt „Info“ finden Sie ein Fenster, in dem die Versionsnummer angezeigt wird. Fall Sie sicher gehen möchten, dass Sie in Zukunft mit der aktuellen Version 11 des IE online gehen, setzen Sie das Häkchen bei „neue Versionen automatisch installieren“.
Falls Sie das Update manuell auslösen möchten, wechseln Sie in der Systemsteuerung im Bereich „Windows Updates“ manuell „nach Updates suchen“. Diverse Online Portale bieten außerdem die Version 11 des betagten Browsers zum Download an. Hier sollten Sie nur darauf achten, welche Version und ob Sie 32 oder 64bit benötigen.

Ein Dino geht von Bord!

Der Internet Explorer gehört zu den Veteranen der Internetbrowser. Seit Windows 1996, also der Veröffentlichung von Win95 gibt, es ihn. Mit der Vorstellung von Edge ist jetzt Schluss mit dem Explorer. Nur die letzte Version - also Version 11 - soll vorerst weiter mit Updates versorgt werden.

Alternativen?

In Deutschland nutzen nur rund 11 Prozent aller Computer-Nutzer den Internet Explorer, der oft wegen seiner Trägheit und Anfälligkeit in der Kritik stand und steht. Alternativen, z.B. für den Einsatz mit Windows 7 oder 8.1, können der Browser „Chrome“ von Google, "Firefox" von Mozilla oder der ebenfalls kostenlose "Opera"-Browser sein.

Fazit

Windows 7, 8.1 und die „unbelehrbaren“ verbliebenen XP-Nutzer sollten jetzt aktiv werden, um einer evtl. Bedrohung durch Schadsoftware aus dem Netz vorzubeugen. Mit dem Internet Explorer 11 bleibt zumindest der Name vorerst erhalten. Wer heute schon bei Windows 10 gelandet ist, bleibt entweder beim neuen Browser „Edge“ oder hat bereits Version 11 des IE auf dem Rechner. Wer möchte, kann auch auf die Alternativen wie Chrome oder Firefox umsatteln.

Marcus Netscher

Aktuell bei SWR1 RP