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Bei eisiger Kälte Gefühlte Temperatur

Minus 20 Grad in Rheinland-Pfalz – haben wir noch nicht – aber irgendwie doch. Eisschranktemperaturen von minus 9 bis minus 3 Grad fühlen sich aber manchmal deutlich kälter an. Grund ist der Wind, sagt SWR1-Wetterexperte Andreas Machalica. Doch was heißt das genau: Ist die kältere Kälte durch den Wind nur eine persönliche Wahrnehmung, oder kann man die gefühlte Kälte berechnen? Mann kann!

Gefühlte Temperatur

Wie kann man die gefühlte Temperatur berechnen?

Das erflogt über ein Energiemodell. Dabei wird ermittelt, wie viel Energie aufgebracht werden muss, um sich bei einer bestimmten Temperatur und bestimmten Windgeschwindigkeit wohlzufühlen. Je größer die Windgeschwindigkeit, desto mehr Energie muss aufgebracht werden. Der Wind bläst das wärmende Luftpolster der Haut weg und desto kälter fühlt sich die Temperatur an. Nehmen wir als Beispiel minus 5 Grad und Windstärke 5 auf einer Hunsrück-Höhenlage - hier wären die gefühlten Temperaturen ca. minus 10 bis minus 12 Grad.

Faktoren, die die gefühlte Temperatur bestimmen

Es gibt einige Faktoren, aber der Wind ist ein entscheidender. Daneben bestimmen auch die Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit die gefühlte Temperatur sowie die individuelle Komponente. Jeder empfindet die Temperatur anders. Es hängt davon ab, ob man körperlich aktiv ist und wie man sich bewegt.

Letzte Änderung am: 30.01.2012, 16.43 Uhr

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