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Unfall auf A61 bei Speyer Hunde waren wohl nicht gesichert

Bei dem Unfall eines Kleinlasters mit 14 Hunden an Bord auf der A61 ist die Fahrerin aus dem Rhein-Neckar-Kreis schwer verletzt worden. Elf Tiere wurden getötet. Sie waren offenbar nicht gesichert.

Unfall A61 mit toten Hunden

Der Kleinlaster wurde völlig zerstört

Nach Angaben der Polizei hatte die 60-jährige Fahrerin des Kleintransporters einen Lastwagen übersehen, streifte ihn und verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser überschlug sich. Dabei wurden die Frau und mehrere Hunde aus dem Fahrzeug geschleudert. Sieben Tiere starben sofort. Drei weitere musste die Polizei töten, da sie so schwer verletzt waren.

Ein Hund rannte über die Autobahn und verursachte einen weiteren Unfall und wurde dabei ebenfalls tödlich verletzt. Ein Hund konnte sofort der Tierrettung übergeben werden, zwei zunächst vermisste Tiere, sind seit Freitag dort. Alle drei werden wohl überleben. Einige Tiere waren laut Polizei Greyhounds - eine Windhundart -, bei anderen habe es sich um Mischlingshunde gehandelt.

Tiere waren offenbar nicht gesichert

Eine Sprecherin des zuständigen Veterinärsamt sagte, die Tiere gehörten der Fahrerin, sie sei im Tierschutz aktiv. Allerdings seien die Hunde offenbar nicht gesichert gewesen. Die Polizei habe keine Transportboxen oder Käfige vorgefunden. Da es sich um einen privaten Tiertransport handelte, war er nicht genehmigungspflichtig.  

Warum die Frau mit den Hunden auf der A61 unterwegs war und warum sie die Kontrolle über ihren Wagen verlor, ist noch unklar. Sie konnte am Freitagmorgen noch nicht befragt werden. Zudem verwies die Polizei auf die laufenden Ermittlungen und nannte keine weiteren Details. Fest steht: Der Lkw, auf den sie auffuhr, war auf der rechten Spur unterwegs. Die Autobahn war mehrere Stunden voll gesperrt.

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