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Rückblick Radabenteuer Rheinland-Pfalz

Einmal rund ums Land radeln

1060 km überwiegend durchs Mittelgebirge mit Ausnahme des Rheins - das ist im Groben ein neuer Radweg rings um Rheinland Pfalz. SWR1 fuhr die Radroute im Mai 2012 - und Sie können das Radabenteuer nochmal online nachverfolgen!

Wieder zurück?!

Nach der Ankunft in Ingelheim würde Steffen Sturn gerade wieder auf den Sattel steigen und die Radroute gegen den Uhrzeigersinn nochmal fahren. Jeden Tag radeln, Beiträge machen und dabei den Kopf anstrengen und nicht allzu viel schlafen - das tut anscheinend gut. Und die Strecke entlang des Landesgrenze von Rheinland-Pfalz ist mega-interessant und abwechslungsreich.

Zwei besondere Highlights

Schwer zu sagen nach 1300 Kilometer im Sattel und 50 Beiträgen. Am letzten Abend vor der Ankunft hat sich Steffen Sturn darüber Gedanken gemacht und die Bilder der Tour gingen in seinem Kopf immer durcheinander.
Hängen geblieben ist das Bild eines kleinen, strohblonden Jungen mit riesigen Kulleraugen. Der saß neben Papa auf dem Traktor und hat unserem Reporter mit unglaublicher Überzeugung klar gemacht, warum er Landwirt werden will: Er kann Traktor fahren, Vieh züchten - und weil es das allerschönste auf der Welt ist, draußen zu sein mit der Wiese, dem Heu und den Tieren.
Dann gibt es noch ein paar Strecken in der Eifel - alte, ehemalige Bahnlinien. Es geht unter grünen Dächern nur gerade aus, man ist alleine unterwegs. Die Landschaft zieht vorbei - Momente, in denen sich Steffen Sturn sagt: Die Rheinland-Pfalz Route ist genial konstruiert. Kompliment an die Routenplaner!

Ein kleiner Trost

Zuhause in Mainz wartet auf Steffen Sturn sein Rennrad - und das will dringend mal wieder ausgeführt werden :-)

Ankunft in Ingelheim

Inklusive Abstecher legte SWR1-Redakteur Steffen Sturn knapp 1300 Kilometer zurück - das ist so, als würde er von Flensburg nach Garmisch-Partenkirchen radeln. Nichts für Anfänger also! Und diesen besonderen Moment hat Techniker Matthias Horbach für Sie in einem kleinen Video festgehalten...


Heimreise

Eine kleine Etappe galt es noch zu bewältigen: Von Ingelheim zurück nach Mainz. Und diese inoffizielle Etappe wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten...

Rückblick ... Vorbereitung

Vor dem Start hat ihm nur das lange Sitzen im Sattel Kopfzerbrechen bereitet: "Das problematischste beim Radfahren ist das Sitzen. Wenn nach der Winterpause der Sattel nicht mehr passt und drückt, beginnt wieder die Eingewöhnungsphase." Zwischen vier und sieben Stunden strampeln pro Tag hat Steffen Sturn eingeplant, um die Tour in drei Wochen zu schaffen. Aber natürlich kann man sich auch mehr Zeit für den Weg lassen, und ein Ausnahmesportler muss man für die Tour sicher auch nicht sein.



Orientierung

Rheinland-Pfalz Radroute

Von Vorteil sind allerdings gute Augen, denn das Logo, das die Radler auf die richtigen Wege verweisen soll, ist nicht immer so leicht auszumachen. "Auf der Notenskala wäre es eine drei. Wenn das Radroute-Schild zwischen anderen steht, muss man schon genauer gucken!", erklärt der SWR1-Reporter. Das Logo zeigt ein halbes Fahrrad in grün auf weißem Grund. "Ein leuchtendes Rot oder ein giftiges Grün wäre besser."

Radeln zu den Nachbarn

Oder vielleicht lieber blau-weiß-rot wie die französische Flagge? So würde zumindest der Nähe zum Nachbarland Frankreich Rechnung getragen. Die Route führt zum Beispiel bei Weißenburg ein Stückchen durch das Elsass. Auch ein Abstecher über den deutsch-französischen Mühlenradweg ist möglich. Vom Flüsschen Sauer aus kann es nach Luxemburg gehen, und auch Belgien ist nicht weit!

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Radabenteuer Rheinland-Pfalz

Das SWR1-Team auf der Radtour

In Detailansicht öffnen

Das Radtour-Team: Mathias Horbach (Technik), Steffen Sturn (Reporter) und Lars Hoss (Technik)

Das Radtour-Team: Mathias Horbach (Technik), Steffen Sturn (Reporter) und Lars Hoss (Technik)

Und sollte es mal was zu reparieren geben - damit kennen sie sich auch aus!

Die Vorfreude auf die Tour ist bei bei Mathias Horbach, Steffen Sturn und Lars Hoss zu spüren

Damit auch alle Reportagen gut ankommen, ist unser Ü-Wagen immer mit dabei!

Und dann kann es im Mai auch schon los gehen...!

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