Die Karriere der Heidi Stern
Sendung vom Montag, 24.5.2010 | 10.00 Uhr | SWR1 Rheinland-Pfalz
Eigentlich heißt sie Heidi Stern und hat einen IQ von 157 - schlau genug, um zu erkennen, dass man als Heidi Stern keine Popkarriere machen kann. Aus Heidi Stern wurde Jennifer Rush und eine der erfolgreichsten Sängerinnen. Mit SWR1-Moderator Hanns Lohmann unterhält sie sich in "Leute" über ihr Leben zwischen Deutschland, New York und London, "The Power of Love" und ihr neues Album "Now is the hour".
... weit vom Stamm. Jennifer Rushs Vater Maurice war Tenor an der New York City Opera, ihre Mutter Barbara Pianistin. Schon früh spielte sie erste Geige in einem Begabten-Orchester und schaffte den Sprung an die bekannte Juilliard School of Music. Mit der Ballade "The Power of Love" schaffte sie einen Nummer-1-Hit in Großbritannien, Südafrika und Australien. Alben wie "Jennifer Rush", "Destiny" oder "Passion" sorgten dafür, dass Jennifer Rush im Laufe ihrer Karriere über 50 Goldene Schallplatten und vier mal Doppel-Platin verliehen bekam.
So heißt ihr neues Album, das im März dieses Jahres erschienen ist - das erste Studioalbum seit 13 Jahren. Neu ist, dass Jennifer Rush alle Songs nicht selbst getextet hat. Sie hat sich entschlossen, die Texte anderer Songwriter zu verwenden, weil sie sie besser fand.
Für Jennifer Rush ist Deutschland ihre zweite Heimat. Bis zu ihrem neunten Lebensjahr lebte sie mit ihren Eltern in New York. Dann bekam ihr Vater ein Engagement in Deutschland. Jennifer Rush kam nach Flensburg, ohne ein Wort Deutsch zu können. Sie lernte die Sprache, ging hier zur Schule. Nach der Scheidung der Eltern beschloss sie mit 15, bei der Mutter in New York zu leben, kehrte aber später nach München zurück. Heute lebt Jennifer Rush mit ihrer Tochter Ariel in London.
Letzte Änderung am: 26.04.2010, 17.14 Uhr