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Podcast - Was das ist und wie es funktioniert

Mit Programm zum Programm

Damit Sie die gewünschten Sendungen finden und herunterladen können, brauchen Sie eine Software. Diese so genannten Podcatcher gibt es häufig sogar kostenlos im Internet (s. Links i.d.r. Spalte). Damit können Sie, sortiert nach Rubriken, nach den gewünschten Inhalten stöbern. Auf Mausklick lädt die Software die Sendung als MP3-Datei aus dem Internet herunter. Das Beste ist aber, Sie können Ihre Lieblingssendung abonnieren, dann schaut das Programm selbstständig im Internet nach und kann die neueste Ausgabe direkt auf Ihren Rechner laden. Dazu muss natürlich der Rechner eingeschaltet und ins Internet eingewählt sein.

Anschlussfrage

Podcasting macht richtig Spaß mit einem Breitband-Internetanschluss mit DSL-Geschwindigkeit. Dann landen die Podcasts schnell und einfach auf Ihrem PC, denn die Podcast-Dateien sind je nach Länge der Sendung durchaus einige Megabyte groß. Wenn Sie einen tragbaren Musikabspieler haben, am einfachsten einen MP3-Player, dann können Sie sich die Podcasts darauf überspielen und unterwegs hören, so oft Sie wollen. Quasi als kostenloses Radiosendungs-Hörbuch. Auch wenn Sie einen CD-Spieler haben, können Sie Podcasts hören. Brennen Sie die Sendungen dazu einfach auf einen Rohling, am Besten auf eine wieder beschreibbare CD-RW (RW= ReWritable=Wiederbeschreibbar). Natürlich spielt auch Ihr Rechner die Podcasts ab, zum Beispiel mit dem Windows Mediaplayer oder jedem anderen MP3-Abspielprogramm.

Angebotspalette

Podcasts gibt es von den unterschiedlichsten Radiosendern aus aller Welt und vielfach auch von Privatleuten, die eigene Hörfunkbeiträge oder wissenschaftliche Vorträge aufnehmen und ins Internet stellen. Täglich wächst das Angebot. Der SWR bietet aus seinen unterschiedlichen Hörfunk-Programmen längere und kürzere aktuelle Beiträge als Podcast an. Die jeweilige Programmseite verrät, welche Sendungen verfügbar sind, Der beliebteste deutsche Podcast ist kurioserweise eine Fernsehsendung: die 20 Uhr-Tagesschau der ARD! Sie wird nach der Ausstrahlung ins MP3-Format umgewandelt und steht kurze Zeit später als Podcast zur Verfügung.

Nomen est omen

Der Begriff "Podcast" setzt sich aus Bestandteilen der Worte "iPod" und "broadcast" zusammen. Das "Pod" kommt von Apples iPod (ein beliebtes MP3-Musikabspielgerät); "cast" aus broadcast deutet an, dass es sich um eine Sendung handelt, die ausgestrahlt wird. Nur mit dem Unterschied, dass Sie sie nicht live empfangen, sondern zumeist nach der Ausstrahlung im Hörfunk als Datei herunterladen können. Podcasts sind in der Regel kostenlos.

Andreas Reinhardt, SWR1 Computer-Experte

Letzte Änderung am: 08.03.2007, 10.04 Uhr

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