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An einem Tag fühlst du dich ganz ausgeglichen, am nächsten Tag hebst du wieder ab.
Aber ich meine, du solltest mich vorwarnen, wenn du wieder auf einen Absturz zusteuerst.
Ich merke doch, wenn’s Probleme gibt und sich Spannungen aufbauen.
Aber ich sehe dann auch, dass du das in dich hineinfrisst und eher nach allem anderen als nach einer Lösung suchst.
Keiner kann dich aufhalten, keiner einen Rat geben – heute Nacht bist du von der Kette.
Ich finde es weder schlimm noch gefährlich, wenn man mal eine Weile aussteigt, sofern eine gewisse Form gewahrt bleibt.
Wir schalten unsere Gedanken mal auf Leerlauf – sollen doch die anderen für eine Weile ran.
Wenn das Tempo zu hoch wird und ich merke, dass ich das nicht durchstehe, weißt du, wo du mich findest: dann stehe ich hier neben mir am Start zur letzten Runde...
Keiner kann mich aufhalten – dann bin ich von der Kette.
Gerade wenn wir uns besonders ausgeglichen fühlen, heben wir ab.
Alle Anzeichen deuten auf einen Absturz hin.
Also: her mit den Problemen und Spannungen! Wir behalten sie einfach für uns.
Und während die anderen hektisch nach Lösungen suchen, suchen wir beide etwas ganz anderes ...
Keiner kann uns aufhalten – heute Nacht sind wir von der Kette!
Letzte Änderung am: 02.08.2011, 15.44 Uhr