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Irgendwo über dem Regenbogen, ganz weit oben, fliegen die Drosseln,
und all die Träume, die du einst geträumt hast als man dir ein Schlaflied sang,
werden dort wahr.
Eines Tages will ich auf einem Stern erwachen, die Wolken sind dann weit unter mir, und der Ärger zergeht wie ein Zitronenbonbon.
Du findest mich dann ganz oben, noch über den höchsten Schornsteinspitzen.
Du stehst zu seinen Träumen: warum sollte ich das nicht auch können?
Ich sehe grüne Bäume und rote Rosen, die für dich und mich blühen,
und ich denke bei mir: was ist die Welt so schön!
Ich sehe den blauen Himmel und weiße Wolken und den hellen Tag.
Ich mag auch die Dunkelheit und sage mir: wie schön doch die Welt ist!
Die schönen Farben des Regenbogens am Himmel, genauso schön die Gesichter der Menschen, die vorübergehen.
Ich sehe Freunde, die sich mit „Wie geht’s?“ begrüßen –
eigentlich meinen sie ja: Ich liebe dich!
Ich höre Babys schreien und sehe sie aufwachsen – sie werden mehr lernen als du und ich zusammen wissen.
Und wieder denke ich mir: was für eine schöne Welt!
Weit droben über dem Regenbogen werden Träume wahr.
Du hast den Mut, zu träumen – warum sollte ich ihn nicht auch haben?
Letzte Änderung am: 22.03.2011, 10.51 Uhr