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Der Mann fürs Leben! – so dachte ich jedenfalls.
Voller Herzenswärme und zugewandt, ein beeindruckender Charakter.
Aber er hat mir gezeigt, was Weinen bedeutet.
Du kannst doch unmöglich der Mann sein, den ich mal angebetet habe.
Du weißt offenbar nicht mehr, wofür dein Herz schlägt, und es scheint dir auch egal zu sein.
Nein, den Typen da kenne ich nicht mehr.
Dein Platz in meinem Bett ist leer – nicht mal deine Lügen sind noch da.
Es gibt nichts mehr zu sagen zwischen uns.
Fakt ist: nichts ist gut, und ich bin kaputt.
Ich glaube an gar nichts mehr und fühle mich kalt und beschämt – als würde ich nackt auf dem Fußboden liegen.
Mein Wunschtraum ist nie Wirklichkeit geworden – jetzt bin ich hellwach und sehe, dass der Himmel, der perfekt schien, mittendurch gerissen ist.
Du kommst ’nen Tick zu spät: ich bin schon kaputt.
Die Wahrsagerin hat wohl recht gehabt: ich hätte gleich sehen können, was Sache ist – und nicht irgendein göttliches Licht, das da in mich eindringt.
Ist aber eh Wurst: ich hab‘ eben kein Glück, und ich vermiss‘ es nicht mal so sehr.
Es gibt so vieles, was ich nicht erreichen kann – ich bin kaputt...
Letzte Änderung am: 29.11.2010, 14.04 Uhr