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Ich werde was verändern, mich besinnen
Einmal im Leben.
Gut wird es sein,
und anders
und ich werd es richtig gut beginnen.
Ich war draußen und
will grad den Kragen, die Kapuze meiner Lieblingswinterjacke heben-
es bläst ein kalter Wind um meinen Kopf-
Da seh ich diese Kids, die auf der Straße leben
Mit kaum was drin im Suppentopf.
Bin ich denn blind, wer bin ich denn?
Dass ich die Not da draußen nicht erkennen kann
´s war ein mieser Sommer,
wie´n kaputter Flaschenhals
und jetzt der Soul von einem Mann.
Weißt Du, dass sie sich vom Wind da draußen treiben lassen
Doch sie wissen nicht, wohin
Und darum muß ich Euch das wissen lassen,
ja, das macht Sinn...
Mit diesem Typ im Spiegel fang ich an
Und sag ihm, dass er was verändern kann
Keine Botschaft war bislang so wahr:
Soll sie ein bessrer Platz sein, diese Welt
Schau dich an und erkenne klar,
Dass Du dich ändern musst, Du Held.
Ich war ein Opfer meiner Liebe zu mir selbst
Und muss jetzt sehn, erkennen,
Dass viele ohne Heim
und Job und Geld
Ziellos durch ihr Leben rennen.
Hey, bin das wirklich ich,
der vorgibt: Ihr seid nicht allein?
Ne tief vernarbte Trauerweide
Jemandes zerbrochenes Herz
An verwaschenen Träumen leiden
Der Wind ist Muster und auch Schmerz-
Sie haben keinen Platz zum Sein
Drum fang ich an, schau in den Spiegel rein.
Weil’s um den Mann im Spiegel geht:
Denk‘ drüber nach, verschließ‘ dich nicht.
Bevor’s zu spät.
Jo Jung
Letzte Änderung am: 16.04.2010, 12.12 Uhr