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Ich kaufte mir damals meine erste echte Gitarre –
so’n Billigteil aus dem Supermarkt.
Und dann hab ich geübt, bis mir die Finger bluteten –
das war im Sommer 69.
Ich habe mit ein paar Jungs von der Schule eine Band gegründet,
und wir haben uns mächtig reingekniet.
Aber dann stieg Jimmy aus, und Jody hat geheiratet –
ich hätte eigentlich wissen müssen, dass das nix wird.
Wenn ich heute so zurückschaue –
damals schien es nie zu Ende zu gehen.
Und wenn ich’s mir aussuchen könnte –
ich würde immer wieder dorthin zurückkehren.
Denn das war die beste Zeit meines Lebens.
Ferienjob ist Ferienjob – da hilft kein Jammern.
Die Abende verbrachte ich bei einem Drive-in-Schnellrestaurant,
und dort habe ich dich getroffen.
Wir standen bei deiner Mama zuhause auf der Terrasse,
du sagtest, dass du ewig auf mich warten wirst,
und als du meine Hand nahmst, wusste ich: jetzt oder nie!
Es war die beste Zeit meines Lebens, damals im Sommer 69.
Wir schlugen mit Wonne die Zeit tot,
wir waren jung und wild und mussten von der Leine.
Aber ich sag mal: nichts ist für ewig.
Die Zeiten ändern sich, man sieht so manches kommen und gehen.
Wenn ich heute ab und zu auf meinem alten Sechs-Saiter herumklampfe, denke ich an dich und frage mich, was wohl schief gelaufen ist – damals, nach dem Sommer 69.
Du hattest gesagt, es wäre für ewig.
Es war die beste Zeit meines Lebens.
Letzte Änderung am: 24.11.2008, 10.31 Uhr
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