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Verloren auf der Hauptstraße,
überall streunende Hunde und Vorstadt-Jungs, die sich irgendwo herumtreiben.
Mama müsste demnächst mal wieder zum Friseur,
sie meint, die Jungs wären jetzt zu alt für Kinderspielzeug.
Warten an der Bushaltestelle, nur mit einem mickrigen Filzstift bewaffnet – inmitten dieser Vorstadthölle.
In einiger Entfernung hört man ein Polizeiauto,
das gleich den Bannkreis der Vorstadt durchbricht.
Komm, wir gehen auf die Piste, laufen heute Abend mit den Hunden im Rudel um die Blocks der Vorstadt – klink dich nicht aus!
Am Rathaus schmeißen wir ein Fenster ein...
Hörst du von fern die Sirene heulen?
Gerade so, als wolle sie sämtliche Vorstadtträume zum Appell antreten lassen.
Ich wollte doch nur wenigstens einmal etwas anderes machen,
als bloß ’rumzuhängen...
Es steht als Aufmacher in allen Zeitungen – das ist jetzt deren große Stunde!
Wo ist die Polizei, wenn man sie wirklich einmal braucht –
und sei es, um das Farbfernsehen für das alles verantwortlich zu machen?
Auf geht’s, heute Abend rennen wir mit den Hunden durch die Vorstadt – komm schon mit, hier bleibt einem ja eh nix anderes übrig...
Letzte Änderung am: 12.02.2009, 09.54 Uhr