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Komm, halt meine Hand,
ich will das Leben berühren.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Rolle verstanden habe,
die mir zugewiesen wurde.
Ich setze mich hin und spreche zu Gott,
aber er lacht nur über meine Pläne.
Mein Kopf spricht in einer Sprache, die ich nicht verstehe.
Ich will doch nur echte Liebe spüren und mich dort, wo ich lebe, zuhause fühlen.
Ich habe viel zu viel Leben in meinen Adern, das sonst verloren geht.
Ich will nicht sterben, aber ich bin auch nicht scharf darauf, weiterzuleben.
Bevor ich mich richtig verliebe, seh’ ich eher zu, dass ich das Weite suche.
Ich erschrecke zu Tode, und deshalb renne ich immer weiter.
Und noch bevor ich angekommen bin, hab’ ich mich selbst schon kommen sehen.
In meinen Adern fließt viel zu viel Leben, das verschwendet wäre.
Ich muss echte Liebe spüren, und zwar für immer.
Ich kann nicht genug davon bekommen.
Letzte Änderung am: 24.11.2008, 10.31 Uhr