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Ich habe den höchsten Berg bestiegen,
habe die weite Ebene durcheilt – nur, um mit dir zusammen zu sein.
Ich bin gelaufen, gekrochen, habe die Stadtmauern erklommen –
nur, um mit dir zusammen zu sein.
Aber ich habe immer noch nicht das gefunden, wonach ich suche...
Ich habe süße Honiglippen geküsst,
habe die heilende Wirkung ihrer Fingerspitzen gefühlt.
Ich brannte vor lauter Sehnsucht lichterloh.
Ich habe mit Engelszungen gesprochen,
ich habe die Hand des Teufels gehalten.
Einmal habe ich des Nachts Wärme gespürt,
ein andermal war ich wieder kalt wie ein Stein.
Aber ich habe immer noch nicht das gefunden, wonach ich suche...
Ich glaube an das künftige Königreich,
wo alle Farben zu einer einzigen ineinander fließen,
und ich bin immer noch auf dem Weg.
Du hast meine Fesseln zerbrochen, meine Ketten gelöst,
das Kreuz meiner Schande getragen – du weißt, dass ich daran geglaubt habe.
Aber ich habe immer noch nicht das gefunden, wonach ich suche...
Letzte Änderung am: 26.11.2008, 16.37 Uhr