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Der 1972 in Karlsruhe geborene Laith Al-Deen ist einer der profiliertesten Vertreter der Mannheimer Musikszene und ein Vorreiter der deutschsprachigen Popmusik. Auf seinem aktuellen Album „Session“ widmet er sich Coverversionen von Pop- und Rock-Klassikern.
Laith Al-Deen: Ich habe mit 37 Jahren eine relativ große musikalische Vergangenheit, die ich einmal abbilden wollte – schließlich bin ich ursprünglich durch das Covern noch stärker zur Überzeugung gekommen, Musiker sein zu wollen, als durch eigene Sachen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man aus einem riesigen Pool von Songs auswählen muss. Aber es ist sehr reizvoll, sich auf die Worte und die Musik von anderen einzulassen und sich damit auszudrücken.
Laith Al-Deen: Eigentlich bedeutet er „Löwe der Vollkommenheit der Religion“ – da kann man sich alles Mögliche draus zusammenbauen. Inhaltlich hat der Name für mich keine Bedeutung, aber mit dem Namen „Laith“ will hierzulande keiner so richtig zurechtkommen. Ich musste lange und muss immer noch um die richtige Aussprache kämpfen (Ausgesprochen „Lef“ mit englischem „th“ am Ende), so dass ich im Lauf der Zeit einen ziemlichen Stolz darauf entwickelt habe.
Laith Al-Deen: Ich hoffe! Wir spielen ein 50:50-Programm, und bei den Coverstücken läuft man Gefahr, wie eine Top 40-Coverband zu klingen – das müssen wir vermeiden. Aber wir haben da ein paar hochkarätige Gäste dabei, die uns vom Xylophon über Fiedel bis zur Trompete unterstützen – das wird alles sehr spannend.
Letzte Änderung am: 12.05.2009, 12.06 Uhr