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Leo SayerWhen I need you

Kurzinfo

Solist:
Leo Sayer (voc)
Komponist:
Albert Louis Hammond
Erschienen:
1977

Biografie

Leo Sayer hatte eine Reihe von Hits in den späten 70er Jahren, am bekanntesten ist die Ballade "When I need you". Während seines Kunststudiums in den 60ern stieg Sayer bei der Londoner Band "Terraplane Blues Band" ein. 1971 formierte er mit Drummer Dave Courtney die "Patches". Durch ihn lernte Sayer Manager Adam Faith kennen, welcher schwer beeindruckt war und zukünftig sein Management übernahm. Sessions in Roger Daltreys Studio begeisterten diesen so sehr, dass er einiges von dem Patches-Rohmaterial selbst veröffentlichte und mit "Giving it all away" hatte Daltrey seinen größten Soloerfolg.

Sayer toppte die britischen Charts indessen mit "The show must go on". Er sang den Song in einem Clownkostüm in der BBC bei "Top of the Pops" und wurde schnell als One-Hit-Wonder abgetan, strafte die Kritiker jedoch Lügen und setzte seinen Erfolg fort. U.a. mit "One man band", "Long tall glasses" (sein Top-100 Durchbruch in in den USA), "Moonlightning", "You make me feel like dancing" und anderen Top-Ten Titeln. 1975 trennten sich Sayer und Courtney. Mit seinem neuen Partner Frank Furrell (Ex-Supertramp) hatte er ein Jahr später den Riesenhit "You make me feel like dancing". "Endless Flight" 1977 und "When I need you" waren Sayers kommerzielle Höhepunkte in England, wo ihn die BBC inzwischen für zwei TV-Serien engangiert hatte. 1978 hatte er den nächsten Tophit mit "I can't stop loving you". 1982 hatte er einige Schwierigkeiten mit seinem Management und seiner Plattenfirma und trennte sich von Chrysalis. Ein Rechtsstreit mit seinem Manager Adam Faith endete damit, dass Sayer 650.000 Pfund an ihm noch zustehenden Tantiemen zugesprochen wurden. Es wurde still um Sayer, jedoch (und man hatte ihn fälschlicherweise schon 1973 und 1979 einmal abgeschrieben) 1990 hatte er ein Comeback mit "Cool Touch".

2003 begann er die Arbeit an seinem ersten selbstproduzierten Album "Voice in my head", das dann zwei Jahre später, von der Kritik hoch gelobt, auf den Markt kam.

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