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Mit vielen Fallbeispielen erklärt "Das Chamäleon-Prinzip", worauf es heute ankommt im Arbeitsleben, warum Unzufriedene auch mal den Job wechseln sollten und Führungskräfte verlieren können, wenn sie in strengen Hierarchien den eigenen Kopf ausschalten.
Überleben im Dschungel der modernen Arbeitswelt – immer mehr Menschen fühlen sich überfordert durch Dauer-Zeit-Druck, überquellende E-Mail-Fächer und wachsende Konkurrenz innerhalb und außerhalb der Belegschaft: "Deutschland sucht den Superarbeiter – und alle sind zum Casting eingeladen", sagen die beiden Berliner Autorinnen Nina Brodbeck und Kathrin Thorun-Brennan. Doch beim Wehklagen oder Bemitleiden wollen sie es nicht belassen. In ihrem Buch "Das Chamäleon-Prinzip" wühlen sie sich mit viel praktischer Erfahrung durch die moderne Welt der Büros, Chefetagen und Mitarbeiter-Versammlungen. Burnout-Opfer, mitleidende Chefs und reichlich wissenschaftliche Meinungen haben die Autorinnen angehört, interviewt und verglichen.
Sie raten, es dem Chamäleon gleichzutun, weil ihm spielend gelingt, worauf es heute ankommt: Mit der Umgebung eins zu sein, sich äußerlich anzupassen und trotzdem immer zu 100 Prozent sich im Innern treu zu bleiben. Es sollte unser Vorbild sein, das Tier, das seine Farbe wechseln kann und von großer Ruhe auf schnelles Zucken blitzschnell umschaltet, wenn es sein muss. Und dann auch mal fette Beute macht – um sich für nächste Aufgaben auszuruhen können.
Mit vielen Fallbeispielen erklärt "Das Chamäleon-Prinzip", worauf es heute ankommt im Arbeitsleben, warum Unzufriedene auch mal den Job wechseln sollten und Führungskräfte verlieren können, wenn sie in strengen Hierarchien den eigenen Kopf ausschalten. Das Buch der beiden Autorinnen aus Berlin kommt ohne Klugschwätzerei und Pseudo-Tipps aus. Und zeigt, wie Mitarbeiter zufriedener mit sich selbst und ihren Kollegen werden können.
Michael Lehmann
Letzte Änderung am: 30.01.2012, 16.30 Uhr