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Urlaub in der eigenen Stadt Ihre Tipps für den Urlaub in der eigenen Stadt

Geht es Ihnen auch so: da plant man Urlaube in aller Welt und nimmt sich nicht mal Zeit für die allernächste Umgebung! Am kommenden Sonntag bleiben wir im Land und machen "Urlaub in der eigenen Stadt". Fernab der typischen Sehenswürdigkeiten wie Schloss, Museum oder In-Kneipen.

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Mehr als nur der höchste Kirchturm der Welt

Ein kleiner Stadtrundgang durch Ulm

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Wer sich einen Überblick über die Münsterstadt Ulm verschaffen möchte, der ist hier genau richtig: Das Ulmer Münster, mitten in Stadt und idealer Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Stadt. Wer sich vor den fast 800 Stufen nicht scheut, wird mit einer tollen Aussicht von der Spitze des mit 161, 53 Metern höchsten Kirchturms der Welt belohnt.

Wer sich einen Überblick über die Münsterstadt Ulm verschaffen möchte, der ist hier genau richtig: Das Ulmer Münster, mitten in Stadt und idealer Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Stadt. Wer sich vor den fast 800 Stufen nicht scheut, wird mit einer tollen Aussicht von der Spitze des mit 161, 53 Metern höchsten Kirchturms der Welt belohnt.

Wer die Stadt erkunden möchte, sollte in jedem Fall durch die kleinen Gassen rund um den Münsterplatz gehen.

Hier findet man im Gegensatz zur Fußgängerzone idyllische Ruhe, wunderschöne Fachwerkhäuser ...

... und kleine Geschäfte, die zum Bummeln einladen.

Übrigens braucht man in Ulm keine Angst haben, sich zu verlaufen. Von fast überall in der Stadt ist der Kirchturm des Münsters zu sehen und bietet eine ideale Orienterungshilfe

Ein Motiv, wie man es im Stadtbild von Ulm häufig sieht: das historische Rathaus direkt neben der neuen Stadtbibliothek. Das Rathaus-Gebäude entstand 1370 als "neues Kaufhaus" und wurde erst Anfang des 15. Jahrhunderts erstmals als Rathaus bezeichnet.

Das Parkhaus in Ulms "Neuer Mitte" gehört zu den schönsten Parkhäusern in Deutschland. Das Parkhaus ist hell, die Parkbuchten sind breit und der Fußweg ist quasi mit einem roten Teppich ausgelegt. In einem Museumsbereich kann man Ausgrabungen besichtigen, die während der Erdarbeiten beim Bau des Parkhauses zu Tage kamen.

Der Ulmer Spatz ist ebenso ein Wahrzeichen der Stadt, wie das Münster. Und so ist es mehr als nur ein Symbol, dass im Jahr 2001 275 dieser bunt bemalten Spatzen mehr als eine halbe Million D-Mark zugunsten der Münstersanierung erlösten. Auch zehn Jahre danach findet man an verschiedenen Ecken den einen oder anderen dieser Spatzen.

Ulm ist immer für eine Überraschung gut: ein kleines Lavendelfeld mitten in der Stadt

An der Donau entlang führt der Weg auf der Stadtmauer ins Fischerviertel.

Von der Mauer aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Gebäude der Altstadt. Ganz rechts ist übrigens der Metzgerturm, 1349 erbaut. Der Turm neigt sich um 3,3° nach Nordwesten und ist damit fast so schief, wie der Schiefe Turm von Pisa (3,9° Neigung)

Ganz besonders zum Genießen sind die Sonnenuntergänge am Donau-Ufer

Nach dem schiefen (Metzger)-Turm ein weiteres schiefes Wahrzeichen der Stadt: das Schiefe Haus im Fischerviertel

Das Fischerviertel in den Abendstunden

Wer sich auch etwas außerhalb der Stadtmitte umschauen möchte, der sollte mir der Straßenbahn-Linie 1 in Richtung Söflingen fahren. Kurz vor der Endhaltestelle kommt man an der Christuskirche vorbei.

In Söflingen ist der Klosterhof mit der alten Klostermühle ein kleines Idyll am Stadtrand von Ulm - Verzeihung: am Stadtrand von Söflingen, denn die Söflinger sehen sich selber nicht als Ulmer und man kann es eigentlich auch spüren, dass Söflingen mehr als nur ein Stadtteil von Ulm ist.

Zurück geht es entweder mit der Straßenbahn oder zu Fuß an der Blau entlang. Der kleine Fluss entspringt dem Blautopf in Blaubeuren und fließt das Blautal entlang durch Söflingen nach Ulm, wo er in die Donau mündet. Das Blautal übrigens, ist auch ein echter Tipp für Rad- und Wanderausflüge.

Der Weg in die Stadt führt am "Blaupark" vorbei. Ein echter Geheimtipp für alle, die ein paar Minuten einfach mal den Alltag vergessen möchten - mitten im durch Industrie geprägten Westen der Stadt.

Ein weiterer Tipp ist ein Spaziergang am Festungsweg entlang zur Wilhelmsburg auf dem Michelsberg. Wer nicht laufen möchte, kann natürlich auch den Bus nehmen.

Gebaut wurde die Wilhelmsburg von 1842 bis 1849 als Teil der Bundesfestung. In den Sommermonaten finden heute im Innenhof Open-Air-Aufführungen des Theater Ulms statt.

Direkt bei der Festung ist ein kleiner Aussichtsturm. Von ihm aus hat man eine Aussicht, fast wie vom Ulmer Münster.

Ein ganz anderes - mit herrschaftlichen Villen - zeigt sich Ulm entlang der nördlichen Stadtmauer.

Albert Einstein ist nur stellvertretend für eine Reihe bekannter Persönlichkeiten aus der Donau-Metropole.

Ganz besonders lohnt es sich, Abends auch mal über die Donau nach Neu-Ulm zu gehen. Von hier aus hat man einfach den besten Blick auf Ulm.

Wir sprechen mit einem Studenten über seine Lieblingsplätze in Heidelberg, wir stromern durch Freiburg und Ulm und basteln uns einen ungewöhnlichen Urlaubstag am Bodensee. Und fragen Sie, die SWR1 Hörer, nach Ihren Lieblingsplätzen und Geheimtipps in der Stadt.

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