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Moderatorin Barbara Scherrer freut sich auf Ihre Song-Geschichten
Rooster heißt Hahn. Und "break of dawn" ist Morgengrauen. Dank Bob Dylan habe ich diese beiden Worte ziemlich früh gelernt. Denn wenigstens ein paar seiner Songs auf der Gitarre spielen und singen zu können, das gehörte zu jeder Klassenfahrt dazu.

Barbara Scherrer
"When the rooster crows at the break of dawn, look out your window and I’ll be gone", wir haben es mit Begeisterung und Herzblut gesungen - verstanden haben wir es noch nicht so richtig. Wo ein Lagerfeuer war, war Bob mit seinen Songs dabei. Und Cat Stevens. Und Smokie. Wir hatten sie natürlich auch auf Vinyl und auf Kassette (selbst aufgenommen auf BASF Ferro). Diese Lieder berühren mich noch immer. Ich höre sie gerne in sentimentaler Erinnerung. Und ich höre auf die Texte. Verstehe sie erst jetzt richtig. So, wie wenn man Homo Faber von Max Frisch nach vielen Jahren noch einmal liest.
Manche Lieder erzählen auch tolle Geschichten, die von Eddie zum Beispiel, der von seiner tätowierten Freundin Gitarre spielen lernt und ein Musikstar wird (Tom Petty in "Into the great wide open"). Don McLean singt über den Tag, als er aus der Zeitung erfuhr, dass Buddy Holly gestorben war: "The day the music died, bye bye Miss American Pie".
Diese Geschichten wirklich zu verstehen lohnt sich. Und es ist viel einfacher mit einer deutschen Textübersetzung. Deshalb schreiben Sie uns, welches Lied Sie gerne übersetzt haben wollen, warum es Ihnen soviel bedeutet, was Sie damit verbinden, woran es Sie erinnert. Ich freue mich auf Ihre Song-Geschichten!
Barbara Scherrer
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