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Dionne WarwickHeartbreaker

Kurzinfo

Solist:
Dionne Warwick (voc)
Ensemble:
Boneroo Horns:
Peter Graves (horns)
Brett Murphey (horns)
Whit Sidener (horns)
Dan Bonsanti (horns)
Neal Bonsanti (horns)
Kenneth Faulk (horns)
Komponist:
Barry Gibb
Robin Gibb
Maurice Gibb
Erschienen:
1982

Biografie

Dionne Warwick ist stilistisch schwer einzuordnen: ihre Musik nimmt Anleihen bei Gospel und Soul, Jazz und Chansons. Sie hatte zahlreiche Hits in den Pop-Charts und bekam im Laufe der letzten 30 Jahre vier Grammys verliehen.

Ihre Mutter und ihre Schwester Dee Dee hatten eine Band, die "Drinkard Singers", wo Dionne bald mitsang. Später besuchte sie das "Hartt College of Music" und arbeitete als Backgroundsängerin. Das Komponisten-Duo David und Bacharach entdeckte sie und schrieben ihr ihren ersten Erfolg "Don't make me over" auf den Leib, die in den US-Singlecharts und den R'n'B-Charts vertreten war. Weitere Hits wurden "Anyone who had a heart", "Walk on by", "Message to Michael", "I say a little prayer" und "I'll never fall in love again". 1971 wechselte sie zu Warner und verabschiedete sich damit auch von Bacharach und David, was ihrer Karriere einen Knick versetzte. "Then came you" kam zwar bis auf Platz 1, blieb aber ihr einziger Erfolg. Erst mit der von Barry Manilow komponierten Nummer "I'll never love this way again" kehrte sie 1979 wieder in die Charts zurück. 1982 folgte mit "Heartbreaker" ein Top Ten Hit und eines ihrer erfolgreichsten Alben. Es war von den Brüdern Gibb geschrieben und produziert und erhielt Goldstatus. Sie nahm Duette mit verschiedenen Künstlern auf, u.a. Johnny Mathis, Luther Vandross oder Jeffrey Osborne. Ihr größter Erfolg war ein gemeinschaflich aufgenommenes Stück mit Elton John, Gladys Knight und Stevie Wonder: "That's what friends are for", Platz 1 in den USA wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Die Erlöse gingen an die AIDS-Stiftung AMFAR. 1985 nahm sie die Zusammenarbeit mit Bacharach und David wieder auf: Das Album "Friends can be lovers" erhielt ebenfalls wieder Gold, u. a. war darauf ein Duett mit ihrer Nichte Whitney Houston zu hören.

Neben der Musik schuf sich Dionne Warwick ein Standbein als Geschäftsfrau und unterhielt unter anderem eine Innenaustattungsunternehmen und eine Fernsehproduktionsfirma. In den 90er Jahren nahm sie einen Titel mit Blue System und eine Rap-Nummer mit Bobby Brown und Coolio auf, doch der große Erfolg blieb aus. Ein astrologisches Netzwerk, das sie gegründet hatte, ging Bankrott, eine Diven-Tournee zusammen mit Whitney Houston und Nathalie Cole mußte mangels Interesse in deutlich kleinere Hallen verlegt werden.

2006 veröffentlichte sie "My Friends and Me", ein Album mit Duetten mit Sängerinnen wie Gloria Estefan, Olivia Newton-John und Wynonna Judd. 2007 ging Warwick auf Welt-Tournee, die sie unter anderem nach Europa und Asien führte.

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