Ensemble:
Slade:
Dave Hill (g, bvoc)
Noddy Holder (voc, g)
Jim Lea (bg, keyb, g, bvoc)
Don Powell (dr, perc, gongs)
Komponist:
Noddy Holder
Jim Lea
Erschienen:
1983
In den frühen 60er Jahren wurde Slade gegründet, damals noch unter dem Namen N'Betweens. Diesen Namen änderten sie dann einige Jahre später in Ambrose Slade, schließlich blieb nur noch Slade. 1971 hatten sie ihren ersten großen Erfolg mit der Cover-Version von Little Richard's Titel "Get down and get with it". Nur kurze Zeit später konnten sie mit dem Titel "Coz I luv you" ihre erste Nummer 1 in den britischen Charts feiern.
Vor allem Chas Chandler's "Live in the studio-production" war mit ein Erfolgsgarant für Slade. Auf ihren Konzerten lösten sie eine regelrechte "Slademania" aus, viele Kritiker verglichen ihre Live-Shows mit denen von The Who. Die Fans honorierten ihre Anstrengungen mit tosendem Beifall, Fußgetrampel und auf den Bühne geworfenen BH's und Slips.
Ihr Outfit entsprach der damaligen Mode: Plateauschuhe, auffällige Hosenträger, Kurzhaarschnitte, Jeans und T'Shirt. Viele ihrer Singles landeten damals in den Hitparaden, darunter auch noch heute gern gehörte Titel wie z.B. "Mama, weer all crazee now" (Platz 1 in GB), "Take me back 'ome" (Platz 1 in GB) und "Cum on feel the noize" (Platz 1 in GB). Zwischen 1975 und circa 1981 hatten sie eine kleine Durststrecke zu überwinden, aber danach gelangen ihnen ihre üblichen Topplätze in den Hitparaden. Mit dem Titel "My oh my" konnten sie sich wieder in den Charts zurückmelden und dieser Titel kletterte bis auf Platz 2 in den britischen Charts. 1984 jedoch begann der langsame Abstieg: "Run run away" kam noch in die Top Ten, danach wurde es ruhiger. Anfang der Neunziger Jahre konnten sie noch einmal mit ihrem Titel "Radio wall of sound" noch einmal Hitparadenluft schnuppern und dank der C&A-Werbung 1993 gelang ihnen ein weiterer Hit mit dem alten Titel "Far far away", der diesmal immerhin bis in die deutschen Top-20 kam.
Heute sind Slade immer mal wieder live zu sehen, sowohl auf deutschen Festivals wie auch vor allem in Dänemark und Osteuropa. Für ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum ist eine gemeinsame Tournee mit dem einstigen Rivalen Sweet geplant.
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